• vom 17.05.2012, 16:17 Uhr

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Update: 17.05.2012, 21:51 Uhr
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Warum Vastic gescheitert ist


Von Simon Rosner



Noch hat es die Austria-Führung nicht ausgesprochen, doch die Entscheidung über die Zukunft von Ivica Vastic dürfte gefallen sein. Der Jung-Trainer wird seinen Posten räumen müssen. Hätte Tomáš Jun eine seiner Riesenchancen genützt, hätte sich Vastics Vertrag automatisch verlängert. Doch das zeigt nur die Absurdität der Vertragsgestaltung bei der Austria. Eine derart wichtige Position durch so ein enges, kurioses Spiel bestimmen zu lassen, ist eigentlich unseriös.

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Vastic hat sicher einiges falsch gemacht, doch eine finale Bewertung seiner Fähigkeiten nach nur fünf Monaten Amtszeit ist unfair.
Der Verein hat ihm auch keinen Gefallen getan, trotz der Umbauarbeiten im Kader den Europacup als Minimalziel auszuloben. Als Vastic kam, war die Austria Vierte, das ist sie nun auch am Ende der Saison. Angesichts der Verkäufe von Barazite und Junuzovic ist das nun wirklich kein Fiasko, oder?

Was Vastic zum Vorwurf gemacht wurde, ist seine defensive Spielweise. Doch ohne Offensivkräfte? Womit er sich selbst geschadet hat, waren die Lobpreisungen seiner Mannschaft nach schwachen Auftritten. Das mag gut gemeint gewesen sein, aber es hat bei den Fans nur für Kopfschütteln gesorgt. Hätte der Klub von Beginn an klar kommuniziert, dass nun ein Neuaufbau beginnt, mit neuen Spielern und einem neuen Trainer, dass es Zeit brauchen wird, bis alles wieder funktioniert, hätte sich die Austria viel Kritik, Aufregung und Unruhe erspart. Und vielleicht wäre sie auch erfolgreicher gewesen. Die Lockerheit der Admira hat der Austria gefehlt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-17 16:23:06
Letzte Änderung am 2012-05-17 21:51:44


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