Wie viel Potenzial in einer Fußballmannschaft steckt, wird oft mit der Addition der individuellen Qualitäten der Spieler ausgerechnet. Das ist ein sehr simplifizierender, untauglicher Zugang. Es gibt noch viele andere Faktoren, die über das Leistungsniveau eines Teams entscheiden: inwieweit Stärken und Schwächen der Spieler zusammenpassen, die Qualitäten des Trainers, die Eingespieltheit, das Selbstvertrauen der Spieler, der Rückhalt der Fans etc. Die Austria begeht derzeit nicht nur bei der simplen Addition einen Rechenfehler - der Kader ist nicht der zweitbeste der Liga -, sie übersieht, dass die vielen Umbauten die Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen. Wenn sich die Austria aber die Ziele selbst zu hoch ansetzt, riskiert sie, dass der Rückhalt der Fans und das Selbstvertrauen der Spieler verloren geht. Es wäre eine zusätzliche Schwächung.
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Man muss kein Austria-Fan sein, um die Austria 2012/13 (zumindest ein bisschen) zu bewundern. Sie hat sich endgültig von der Post-Stronach-Ära...weiter