
Der Wille zählt fürs Werk, so heißt es. Diesen Ausspruch im Hinterkopf plus beide Augen zudrückend, dann könnte man an dem Wissensmagazin "Zukunft im Alltag" des Wiener Stadtsenders W24 und dessen Moderation durch Josef Broukal vielleicht noch einen positiven Funken abgewinnen. Eventuell den, dass die Beiträge ganz nett sind, so etwa jener über eine neuartige multimediale Litfaßsäule. Dass es aber einen Performance-Index für Fußballer gibt, der die Effizienz der Spieler berechnet, ist nicht wirklich neu. Und die Präsentation eines Smartphones erinnerte an eine Werbeeinschaltung - wurde doch dieser Beitrag in der Filiale eines Computerhändlers, der gleichzeitig auch Kooperationspartner ist, gedreht. Der ehemalige "ZiB"-Moderator und SPÖ-Abgeordnete wirkte dabei deplatziert und seine in Richtung des erklärenden Experten geballten Fäuste, um die Frage "Wie schnell ist das Teil?" zu stellen, altbacken übertrieben - wie auch der Rest seiner Performance.
Und dann kommt das große Aber: Im anschließenden 15-minütigen Talk wird Broukal wieder zu jenem Moderator, den man noch aus seiner ORF-Zeit in Erinnerung hat. Im Studio hinter einem Stehpult mit Laptop parliert er locker mit dem medial omnipräsenten Arzt und Experten für Volksgesundheit, Siegfried Meryn, über Vorsorge statt Heilung der Volkskrankheit Übergewicht. Dazu bleibt eigentlich nur eines zu sagen: Schuster, bleib bei deinen Leisten, denn die Studioluft ist Broukals TV-Elixier.
An der Hochschule für Philosophie München bekommen die Studenten richtig was geboten. Dort gibt es eine Vorlesungsreihe des langjährigen...weiter
Was ist nicht in der Formel 1 in den vergangenen Wochen und Monaten alles gestritten worden. Egal ob Reglement, Reifen oder Stallorder - im...weiter
Man muss kein Austria-Fan sein, um die Austria 2012/13 (zumindest ein bisschen) zu bewundern. Sie hat sich endgültig von der Post-Stronach-Ära...weiter