• vom 28.08.2012, 20:00 Uhr

Kommentare

  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Abseits

Jammern hilft nichts


Von Tamara Arthofer

  • Der Jammer nach der harten Strafe für Rapid wegen der Randale in Thessaloniki war groß - aber es gibt eben Regeln.

Die Reaktionen waren die typischen: Wir waren’s nicht, die begonnen haben! Die anderen sind schuld! Und überhaupt geht man mit Rapid viel zu hart ins Gericht. So lasen sich die Kommentare der Fans in diversen Internetforen, nachdem die Strafe gegen Rapid - ein Geisterspiel, 75.000 Euro und Ausschluss aus internationalen Bewerben auf Bewährung - für die Verfehlungen eines Teils der Anhängerschaft beim Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Paok Saloniki bekanntwurde. Und so ähnlich argumentierte auch Klub-Präsident Rudolf Edlinger. Es sei ja nur ein "kleiner Teil" gewesen, es handle sich um ein Auswärtsspiel und daher seiner Meinung nach um eine unverhältnismäßige Strafe.



Nur weiß auch Edlinger, dass eben gewisse Regeln gelten, selbst wenn man provoziert wird. Und eine Leuchtrakete in den gegnerischen Sektor zu schießen, geht halt gar nicht, da kennt die Uefa (zurecht) keinen Spaß. Und auch wenn es immer nur einen kleinen Teil betrifft, kann das große Wirkungen haben.

Werbung

Gewiss, die Strafe ist hoch, sehr hoch sogar, aber sie ist durch den Strafenkatalog durchaus auch in dieser Höhe gedeckt. Unwahrscheinlich daher, dass Rapid mit einer Berufung durchkommen wird.

Mag sein, dass die Uefa ein Exempel setzen wollte. Wenn’s nützt, hat das Ganze dann wenigstens eine positive Wirkung gehabt. Wahrscheinlich ist das nicht. Schon gar nicht, wenn man sich in larmoyanter Art immer wieder nur selbst verfolgt sieht.




2 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-28 18:38:05
Letzte Änderung am 2012-08-28 19:06:52


Beliebte Inhalte



Neulich hat ein Jungjournalist mit türkischen Wurzeln einen Auftrag für eine Geschichte abgelehnt. Sein Argument: Er wolle nicht in die...weiter

Der Ausspruch "das geht sich nicht aus" ist universell einsetzbar und trifft auch auf die Koalitionsverhandlungen nach der ÖH-Wahl zu...weiter

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, heißt es. Doch ist das wirklich immer so? Im Fall von Thomas Schaaf und Werder Bremen darf...weiter

Es gibt Fragen, die stellen sich nicht oft im Leben. Eine davon ist: Gibt es eine Überdosis Rosa? Die Antwort darauf ist seit Donnerstag offiziell: Ja...weiter

  • Ministerin Cina Lawson gehört zu den einflussreichsten Frauen Afrikas und will allen Bürgern Zugang zu günstigem Internet verschaffen.
  • weiter

Diese Ausländer! Sie können sich einfach nicht in unsere europäische Kultur einfügen, in unsere verfeinerte Lebensart. Davon kann ich ein Lied singen...weiter

  • Während alle über die Grünen jubeln, vollzieht sich die wirkliche Revolution woanders: SPÖ und ÖVP können endlich voneinander lassen - und tun es auch.
  • weiter

Der Ausspruch "das geht sich nicht aus" ist universell einsetzbar und trifft auch auf die Koalitionsverhandlungen nach der ÖH-Wahl zu...weiter

Christian Ortner.
  • Steuerhinterzieher kommen straflos davon, wenn sie sich freiwillig stellen. Ein Privileg, das längst abgeschafft gehört.
  • weiter

Der FC Bayern hat es doch tatsächlich geschafft, die Mia-san-mia-Mentalität, derer sich der Rekordmeister rühmt, auf eine ungeahnte Stufe zu hieven...weiter



Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung