Immer wieder, immer wieder, immer wieder das Gleiche. So in etwa kann man die Reaktionen zusammenfassen, die im und ums Stadion nach dem 1:2 gegen Deutschland zu hören waren. Wieder gut gespielt, wie vor einem Jahr, wieder verloren. Unglücklich. Immer wieder das Gleiche! Das sagten auch die Deutschen, als sie an Italien im Halbfinale der Euro 2012 scheiterten. Noch nie haben die Deutschen ein Pflichtspiel gegen die Italiener gewonnen, und obwohl sie in den ersten 60 Minuten des Halbfinales weit mehr Chancen hatten, gelang es ihnen wieder nicht. Wo wir wieder bei den Österreichern sind: Mehr Chancen, am Ende sogar einen absoluten Sitzer, doch es blieb beim 1:2. Wie vor einem Jahr.
So nüchtern Fußballspiele mitunter analysiert werden, so emotional sie verfolgt werden, scheint es auch eine Ebene zu geben, die schwer greifbar ist, aber doch einen großen Einfluss hat. Hätte Arnautovic auch gegen die Schweden vergeben? Hätte Balotelli gegen England auch den Ball so in die Maschen gejagt? Fast scheint es, als wäre im Fußball die selbsterfüllende Prophezeiung Realität.
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