Was haben Michael Schumacher, Björn Borg, Thomas Muster und Lance Armstrong gemeinsam? Zweifelsohne waren sie alle große Sportler, die Nummer eins in ihrem Metier, und doch sind sie allesamt gescheitert. Nämlich beim Versuch, Jahre, nachdem sie den Zenit schon überschritten hatten, mit einem Comeback-Versuch an die alten Glanzzeiten anzuschließen. Gewiss waren die Leistungen der Genannten ansprechend: Schumacher fuhr einmal aufs Stockerl; Borg und Muster mussten sich zwar teilweise von den Jungen vorführen lassen, dennoch gelang der eine oder andere Prestigeerfolg; und Armstrong wurde Dritter der Tour de France - wenngleich diese Leistung ob der Dopingvorwürfe im Zweifel steht.
Wirklich erfolgreiche Comebacks, wo es den Akteuren gelungen ist, das Rad der Zeit zurückzudrehen, kennt die Sportgeschichte kaum. Höchstens vielleicht jenes von Michael Jordan, der - freilich früh zurückgetreten - mit Anfang 30 noch einmal drei NBA-Titel holte. Die Ausnahme bestätigt aber vielmehr die Regel: They never come back! Bei Schumacher, der am Donnerstag seinen endgültigen Rücktritt zu Saisonende angekündigt hat, stellt sich aber die Frage, ob er als Rennfahrer gescheitert ist oder an einem nicht konkurrenzfähigen Wagen. Er gibt sich selbst die Antwort, indem er meint, "noch immer mit den Besten der Welt mithalten zu können". Das und nicht mehr gilt es für die Rückkehrer wohl zu beweisen - und zwar allein sich selbst. Und so richtig ramponiert hat seinen Ruf auch noch keiner.
Die Parkraumbewirtschaftung in Wien wird immer mehr zur Wissenschaft. Viele wissen schon nicht mehr, wo nun Zone ist und wo nicht...weiter
Alexander Pereira mag nicht die ausgefeiltesten Programme erstellen, derer sich die Salzburger Festspiele rühmen können - den Ruf als bester...weiter
Ian Hunter, Professor für Maschinenbauwesen am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), vermittelt seinen Studenten ein Denken über...weiter