• vom 07.04.2017, 11:34 Uhr

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    Die Wasserversorgung darf
    nicht privatisiert werden

    Menschenrechte sind nicht verhandelbar und damit wäre die Wasserversorgung als "Dienstleistung des Öffentlichen Interesses" einer von privatwirtschaftlichen Interessen geleiteten Politik entzogen. Wird die Wasserversorgung als "Öffentliche Dienstleistung" gesehen und somit als Teil einer politisch, technisch und rechtlich abzusichernden Grundversorgung, so resultiert daraus ein Aufgaben- und Verantwortungsbereich der öffentlichen Hand. Alle Sektoren der Grundversorgung sind, was Verfügbarkeit und Sicherheit betrifft, durch "Dienstleistung des Öffentlichen Interesses" zu gewährleisten. Damit ist jeder Art von Spekulation und Strategie zu Auslagerung und Privatisierung eine Absage erteilt.

    Jeder Tropfen ist wertvoll.

    Jeder Tropfen ist wertvoll.© afp/Martin Bernetti Jeder Tropfen ist wertvoll.© afp/Martin Bernetti

    Walter Haslinger,


    per E-Mail

    Zum Artikel von Bernd Vasari, 1./2. April

    Keine vierspurige Straße
    durch Hirschstetten

    Es ist höchst an der Zeit, dass die politischen Entscheidungsträger verantwortungsbewusst und gesetzestreu handeln. Der Bezirk ist Feinstaubsanierungsgebiet, eine vierspurige Stadtstraße bringt immensen zusätzlichen Durchzugsverkehr mitten in die Donaustadt. Der Autoverkehr muss reduziert und nicht ausgebaut werden. Statt einer Stadtstraße mehr effiziente öffentliche Verkehrsmittel für uns Donaustädter und ins Umland!

    Alfred Benda,

    per E-Mail

    Öffentliche Verkehrsmittel
    für die Flächenbezirke

    Dass die Verkehrsprobleme nur durch großzügigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs lösbar sind, sollte doch bald auch bei den Politikern ankommen. Sowohl die Stadtstraße als auch der Lobautunnel ist ein wirtschafts- und umweltpolitischer Unsinn. Wir brauchen Straßenbahn- und Buslinien, die über die Stadtgrenze hinausführen, zum Beispiel eine Bim von Aspern über Essling nach Groß-Enzersdorf.

    Mag. Georg Hartl,

    per E-Mail

    Zum Artikel von Gerhard Strejcek, 1./2. April

    Der Eintritt der USA in
    den Ersten Weltkrieg

    Wenn Präsident Woodrow Wilson so intellektuell war, wird er sich bei seiner Politik vielleicht doch etwas gedacht haben. Zum Beispiel das Prinzip des freien Handels nur gegen die Mittelmächte zu vertreten und bei der Blockade Europas durch Großbritannien ein Auge zudrücken. Die Logik daraus war natürlich auch, dass die USA nur die Entente belieferten und Riesenforderungen gegen sie anhäufte. Die wären dubios geworden, wenn die Mittelmächte gewonnen hätten. Die Interessenslage der USA war damit klar.

    Dass Wilson seine 14 Punkte dann in Versailles und St. Germain nicht verwirklichte, hat die Basis zum Zweiten Weltkrieg gelegt. Im US-Kongress saßen da wohl die klügeren Köpfe, sie haben "Versailles" gar nicht ratifiziert. Übrigens war die Wilson-Politik nicht so anglophil, wie es in dem Artikel steht. Der Intellektuelle Wilson konnte schon wissen, dass dieser - durch die USA in die Länge gezogene - Krieg die Weltmachtstellung von Großbritannien beschädigen würde.

    Jürgen Jauch,

    4040 Linz




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    Dokument erstellt am 2017-04-07 11:39:09



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