• vom 05.10.2012, 16:45 Uhr

Leserforum

Update: 05.10.2012, 17:07 Uhr
  • Artikel
  • Kommentare (5)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Leserbriefe vom 6.10.

Leserforum: Germanismen, Frank Stronach, Wehrpflicht



Die schädliche Verwendung von Germanismen
Zum Artikel von Gerhard Lechner, 25. September

Werbung

"Museumsstücke", "Wienquiz" und besonders die "Zeitreisen" haben mich als Abonnenten Ihrer Zeitung gewonnen, obwohl der Stil der "Wiener Zeitung" in der Vergangenheit nicht unbedingt nach meinem Geschmack war. Aber der Stil hat sich mit der Umstellung auf eine ganzheitliche Darstellungsweise ausgesprochen positiv verändert.
Das Lesevergnügen wird allerdings durch plumpes Vorabendserien-Sprech stark getrübt: "Die Opposition bleibt außen vor", so der Titel eines Artikels von Gerhard Lechner. Ich weiß nicht, ob sich eine Qualitätszeitung in Zeiten wie diesen noch Lektoren leisten kann, aber gutes Deutsch und eine korrekte Rechtschreibung sollte, um im obigen Sprech fortzufahren, allemal drinnen sein.

Dr. Helmut Zemann,
7342 Kaisersdorf

*

In der "Wiener Zeitung" lese ich die Überschrift "Die Opposition bleibt außen vor". Wir haben lange gerätselt, was das heißen soll. Wurde die Opposition ausgeschlossen oder hat sie sich selbst von der Wahl zurückgezogen?
Verwenden Sie bitte, um verständlich zu bleiben, als österreichische Zeitung auch die passende österreichische Ausdrucksweise und übernehmen Sie nicht ein norddeutsches Idiom.

Dipl.-Ing. Hubert Freistätter,
2340 Mödling

*

Was heißt "außen vor"? Welche Sprache ist das? Wieso in einer "Wiener Zeitung"? Bitte um etwas mehr "Sprachdisziplin"!

Dipl.-Ing. Reinhard Kuttner,
1160 Wien

*

Oh welch moderne Überschrift! Aber auch "außen vor" ist nichts weiter als eine Modetorheit mit dem Bemühen, sich dem allgemeinen Trend zu unterwerfen, und sei er noch so unsinnig. Bei uns heißt das "draußen".
Ähnliches gilt für das ewige "vor Ort". Wieso "vor"? Richtig wäre doch "am". Fürchten die Journalisten etwa sprachlich für zurückgeblieben gehalten zu werden? Kopfschütteln!

Christine Preyer,
per E-Mail

*

Anm. der Redaktion:




5 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-05 16:50:05
Letzte Änderung am 2012-10-05 17:07:18


Beliebte Inhalte



Zum Gastkommentar von Cho Hyun, 17. April Kühlere Köpfe und rationalere Entscheidungen Die koreanische Halbinsel ist weiter im Bann einer äußerst...weiter

Zum Artikel von Walter Hämmerle und Hermann Sileitsch, 11. MaiRohstoff Wasser mit Öl nicht zu vergleichenDie Angebote der Rohstoffe Wasser und...weiter

Zum Leitartikel von Walter Hämmerle, 10. Mai Verleihung des Karlspreises an Dalia Grybauskaite Litauen ist Respekt zu zollen...weiter

Zum Artikel von Brigitte Pechar, 4. Mai Landwirtschaft und Umweltschutz Gentechnik oder Pestizide in der Landwirtschaft Jetzt wird es klar: Gegen...weiter

Zum Kommentar von David Ignatius, 2. Mai Die Machtlosigkeit des Westens in Syrien Waffenlieferungen aus den USA an die Opposition Nun also doch: Die...weiter

Dubiose Wahlprognosen Zum Ergebnis der Landtagswahl in Salzburg Ich frage mich, was am Ergebnis der Salzburger Landtagswahl für die Meinungsforscher...weiter

Zum Leitartikel von Walter Hämmerle, 10. Mai Verleihung des Karlspreises an Dalia Grybauskaite Litauen ist Respekt zu zollen...weiter

Zum Gastkommentar von Cho Hyun, 17. April Kühlere Köpfe und rationalere Entscheidungen Die koreanische Halbinsel ist weiter im Bann einer äußerst...weiter



Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

20.5.2013: Ein tibetischer Mönch hält ein Schild neben einem Plakat, das Gedhun Choekyi Nyima, den elften Penchen Lama zeigt, der vom Dalai Lama anerkannt wird. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung