Die schädliche Verwendung von Germanismen
Zum Artikel von Gerhard Lechner, 25. September
"Museumsstücke", "Wienquiz" und besonders die "Zeitreisen" haben mich als Abonnenten Ihrer Zeitung gewonnen, obwohl der Stil der "Wiener Zeitung" in der Vergangenheit nicht unbedingt nach meinem Geschmack war. Aber der Stil hat sich mit der Umstellung auf eine ganzheitliche Darstellungsweise ausgesprochen positiv verändert.
Das Lesevergnügen wird allerdings durch plumpes Vorabendserien-Sprech stark getrübt: "Die Opposition bleibt außen vor", so der Titel eines Artikels von Gerhard Lechner. Ich weiß nicht, ob sich eine Qualitätszeitung in Zeiten wie diesen noch Lektoren leisten kann, aber gutes Deutsch und eine korrekte Rechtschreibung sollte, um im obigen Sprech fortzufahren, allemal drinnen sein.
Dr. Helmut Zemann,
7342 Kaisersdorf
Dipl.-Ing. Hubert Freistätter,
2340 Mödling
Dipl.-Ing. Reinhard Kuttner,
1160 Wien
Christine Preyer,
per E-Mail
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