• vom 12.10.2012, 14:31 Uhr

Leserforum

Update: 12.10.2012, 15:50 Uhr
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Leserbriefe vom 13.10.

Leserforum: Parkplatzpickerl, Grundbuchgebühr, Obsorge



Probleme nach Ausweitung der Parkpickerlzone in Wien
Wiener Kurzparkzonen: Verlagerung des Problems

Die Einführung einer Kurzparkzone rund um die U-Bahn-Endstation Leopoldau hat das Parkplatzproblem an die Stadtgrenze verlagert. Gab es beim Bahnhof Gerasdorf mit etwa 50 Gratis-Stellplätzen bis dahin noch untertags genug freie Parkplätze, ist der Parkplatz jetzt schon um 7 Uhr Früh heillos überfüllt.
Wie komme ich, die ich brav mit dem Auto nur zur nächstgelegenen S-Bahn-Station fahre - nämlich zum Bahnhof Gerasdorf - und dort auf die Öffis umsteige, dazu, dass ich nun dafür bestraft werde, indem jene, die bisher weiter drinnen geparkt haben, durch die Kurzparkzone nach draußen verdrängt werden? Wo soll ich jetzt hin, wenn ich erst um 8 Uhr in die Arbeit muss? Etwa eine S-Bahn-Station weiter stadtauswärts fahren und dann einen zusätzlichen Fahrschein bis zur Stadtgrenze lösen?

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Jasmin Ziegler,
2201 Gerasdorf bei Wien

Parkpickerl nur für Autobesitzer erhältlich

Vor einem Jahr bin ich nach Wien gezogen, habe eine Wohnung gewählt, wo es möglich ist, mit dem Auto parken zu können, da ich anders nicht zur Arbeit komme. Bisher hat das gut funktioniert, bis das Parkpickerl kam. Ich bin alleinstehend, kann mir gerade mal so die Miete und das Notwendigste leisten, habe daher auch kein eigenes Auto. Mein Auto ist auf meine Mutter angemeldet, die die Versicherung bezahlt. Ich wohne in Wien, bezahle hier Miete, ich arbeite hier. Und wenn man um ein Parkpickerl ansucht, bekommt man nur die Antwort, man bekommt keines, solange man das Auto nicht ummeldet.
Ich frage mich, wie man so rücksichtslos sein kann. Ein Auto umzumelden ist sehr teuer, dazu würde die Versicherung um einiges teurer, was für mich nicht leistbar wäre.
Ich finde es eine Frechheit, wie die Leute abgezockt werden, und für Leute wie mich gibt es dann einfach keine Lösung mehr. Ich kann mein Auto nirgends mehr parken, also bleibt zu überlegen, ob ich weiterhin in Wien wohnen möchte. Auf mein Auto verzichte ich bestimmt nicht, weil ich es brauche.

Cornelia Rubak,
1140 Wien




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-12 14:38:05
Letzte Änderung am 2012-10-12 15:50:52


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