• vom 12.10.2015, 15:02 Uhr

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Update: 13.10.2015, 09:25 Uhr

Leserbriefe

Leserforum: Daniel Kehlmann, Wien-Wahl




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    Schriftsteller Daniel Kehlmann ärgert sich über Plagiatsvorwürfe. - © Foto: apa/Herbert Neubauer

    Schriftsteller Daniel Kehlmann ärgert sich über Plagiatsvorwürfe. © Foto: apa/Herbert Neubauer

    Zum Interview mit Klaus Kastberger, 11. Oktober
    Stellungnahme von Daniel Kehlmann

    Ein gewisser Klaus Kastberger vom Grazer Literaturhaus erklärt im Interview, ich täte nichts anderes, "als Wikipedia abzuschreiben und daraus Romane zu basteln". Weiters führt er aus: "Man hat ja nachgewiesen, wie sehr sich die Einträge zu Gauß und Humboldt auf Wikipedia und manche Passagen der ‚Vermessung der Welt‘ ähneln", um mir schließlich gönnerhaft einzuräumen, dass "auch Daniel Kehlmann einen Wikipedia-Artikel nehmen, ‚Kehlmann‘ drauf schreiben und sagen darf, es ist Literatur".
    Falls das Humor sein soll, so werden wohl nicht viele darüber lachen. Falls es aber ernst gemeint ist, so muss ich feststellen, dass Herr Kastberger offenbar den bewährten Trick aller geschickten Intriganten und Rufmörder verwendet, eine frei erfundene Lüge als allgemein verbreitetes Wissen auszugeben. Denn natürlich habe ich noch nie aus Wikipedia abgeschrieben, und mir sind auch keine germanistische Arbeit und kein Zeitungsartikel bekannt, wo "man" derlei nachgewiesen oder auch nur behauptet hätte.
    Ich fordere Herrn Kastberger auf, entweder die Artikel, auf die er sich bezieht, vorzulegen oder aber eine einzige aus Wikipedia abgeschriebene Stelle meines Romans zu nennen.


    Daniel Kehlmann,
    per E-Mail

    Wahlergebnis der Wien-Wahl



    Auch im Ausland wohnend bin ich mit diesem Wahlergebnis froh! Nun bitte - neben Flüchtlingen! - auch für die Armen oder Ärmeren in der Stadt sorgen!

    Isabel Schnabel,
    per E-Mail

    Gratulation aus Köln zum Wiener Wahlergebnis

    Hallo Wien, einen lieben Gruß aus der multikulturellen Stadt Köln. Vielen Dank für den guten Ausgang der Wahl! Mit der Flüchtlingssituation für mich ein deutliches Signal gegen Rechts!

    Stefan Seifert,
    per E-Mail

    Zum Gastkommentar von Isolde Charim, 10. Oktober
    Rechte Politik entspricht Zeitgeist

    Nichts ist einfacher, als eine verängstigte und verunsicherte Masse zu führen und sie mit Feindbildern zu einer Einheit zu schmieden. Die Rechte spielt mit den Ängsten der Menschen und forciert diese, wo immer sie kann.
    Jedweder Versuch, durch rationale Argumente oder Gegenrede diese Menschen von ihrem Irrweg zu überzeugen, führt nur dazu, dass sie noch mehr zusammenrücken und sich in ihren Ansichten bestärkt fühlen. Für sie ist jeder, der nicht ihren Ansichten entspricht, ein potenzieller Feind.
    Die Rechte kanalisiert die Ängste und Verunsicherung der Menschen geschickt auf ihre konstruierte Feinbilder und wandelt diese dadurch in scheinbare Stärke um, da es sich bei den geschaffenen Feinbildern immer um Minderheiten handelt. Das einzige wirksame Rezept gegen diese destruktive Politik ist es, den Menschen ihre Zukunftsängste zu nehmen und sie aus ihrer Perspektivlosigkeit zu befreien. Das Erstarken dieser Fraktion entspricht eindeutig dem Zeitgeist.

    Thomas Richter,
    per E-Mail




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    Leserbriefe, Daniel Kehlmann

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-10-12 15:05:06
    Letzte Änderung am 2015-10-13 09:25:28



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