• vom 30.03.2016, 16:02 Uhr

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Update: 31.03.2016, 10:37 Uhr

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Leserforum: Terror, Haus der Geschichte, Bischof Krautwaschl




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    Das Terrorziel EU zeigt Zusammenhalt. - © Foto: apa/afp/Patrik Stollarz

    Das Terrorziel EU zeigt Zusammenhalt. © Foto: apa/afp/Patrik Stollarz

    Ausweitung der Anschläge?

    Analytiker der englischen Zeitschrift "Jane’s Intelligence Review" haben Anfang März schon auf mögliche Anschläge in Paris und Brüssel hingewiesen. Für bestimmte Städte wurde ein terroristischer Bedrohungsindex determiniert, wobei die Zahl 4 eine mittlere Gefahr anzeigt. Einige Beispiele: Paris 48, London 13, Brüssel 10, Berlin 6, Wien 4, Salzburg 3. Für Budapest und Prag wurde keine terroristische Bedrohung festgestellt.

    Gemäß Europol sind zwischen 3000 und 5000 europäische Bürger mit Ausbildung beim IS wieder zurückgekehrt. Sie stellen eine große Bedrohung für die Sicherheit dar, wobei besonders Frankreich und Belgien gefährdet sind. Dazu kommen Dschihadisten, Salafisten und Deserteure, die als Flüchtlinge getarnt nach Europa gekommen sind.

    Nach den militärischen Niederlagen und der Zerschlagung von Terrorzellen in Frankreich und Belgien könnten IS-Terroristen versuchen, die Anschläge auf andere europäische Staaten auszuweiten.

    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Einig im Kampf gegen den IS-Terror

    Inzwischen ist das Untergrundnetzwerk der Dschihadisten in ganz Europa aktiv. Der jüngste Anschlag in Brüssel nährt nun die Angst der Bevölkerung, dieser schrecklichen Bedrohung schutzlos ausgeliefert zu sein.

    Europa braucht eine gemeinsame Gegenstrategie. Dazu gehört auch der menschenwürdige Umgang mit den Flüchtlingen, denn was wird geschehen mit den überfüllten Flüchtlingslagern wie Idomeni, wenn sie außer Kontrolle geraten? Solange EU-Nettoempfängerländer wie Ungarn EU-Subventionen kassieren, sich aber ihrer Verantwortung entziehen, sollte das als Solidaritätsverweigerung gewertet und entsprechend quittiert werden.

    Nicht nur lückenlose Zusammenarbeit der Geheimdienste mit dem Bundesheer, nicht nur strengste Kontrollen an exponierten Stellen, Verhandlungen mit den "Stellvertretern" der kriegsführenden Länder, sondern auch weiterhin Hilfe für die flüchtenden Menschen. Wir werden lernen müssen, diese Menschen zu integrieren und in unsere Welt zu lassen, denn die Völkerwanderungen haben erst begonnen.

    Gabriele Prade,

    per E-Mail

    Zum Artikel von Walter Hämmerle und Ina Weber, 28. März

    Streitgespräch zum Haus der Geschichte

    Die Osterausgabe zeigt wieder einmal, dass die "Wiener Zeitung" das interessanteste Blatt unter den sogenannten "Qualitätszeitungen" ist. Nicht nur wegen der Diskussion über das "Haus der Geschichte", die hoffentlich nicht die letzte ihrer Art war.

    Dr. Peter Diem,

    1180 Wien

    Zum Interview von Piotr Dobrowolski, 26. März

    Gespräch mit Bischof Wilhelm Krautwaschl

    Danke Herr Bischof, dass Sie so sprechen, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das erlebe ich gerade aus den innersten Reihen der katholischen Kirche als sehr erfrischend, wohltuend und ehrlich.

    Carletta Moro,

    per E-Mail





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2016-03-30 16:05:05
    Letzte Änderung am 2016-03-31 10:37:49



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