• vom 12.09.2016, 14:17 Uhr

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Update: 12.09.2016, 14:35 Uhr

Leserbriefe

Leserforum: Wahl, EU, Sitten




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    Wegen defekter Kuverts muss die Bundespräsidenten-Stichwahl verschoben werden. - © Foto: apa/Neumayr/MMV

    Wegen defekter Kuverts muss die Bundespräsidenten-Stichwahl verschoben werden. © Foto: apa/Neumayr/MMV

    Zum Artikel von Katharina Schmidt, 10. September

    Staunen über Österreich

    Ich kann als Schweizer, der seit zwei Jahren in Österreich wohnt, bloß noch fassungslos staunen, dass es die Republik Österreich nicht zustande bringt, eine einfache Personenwahl pannenfrei und termingerecht über die Bühne zu bringen.

    Bei uns gibt es jedes Jahr mehrere Sachabstimmungen und Wahlen. Bei Sachabstimmungen gibt es neben "Ja" oder "Nein" auch noch Variantenabstimmungen, was ja die Sache für alle verkompliziert. Auch für das Auszählen der Stimmen. Briefwahlen sind seit Jahr und Tag normalste Routine. Wenn es denn mal wirklich Fehler gibt, sind sie in den allermeisten Fällen vernachlässigbar. Und die Resultate stehen im Normalfall noch am Sonntagabend fest. Was ist hier bloß los?

    Roger Nufer,

    per E-Mail

    Stichwahl wird zum Alptraum

    Das ist alles ein politischer Alptraum, in dem sich ein Karussell dreht und nie zum Stillstand kommt, weil niemand Stopptaste drückt. Auf diesem Karussell sitzen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer und es beginnt ihnen langsam schlecht zu werden aufgrund der Tatsache, dass schon wieder etwas passiert ist.

    Und dann, wenn endlich ein Termin feststeht und die Wahl durchgeführt wird, wartet man ab, bis die letzte Stimme ausgezählt ist. Währenddessen sitzen die Kandidaten immer noch auf dem Karussell, das sich beginnt immer schneller und schneller zu drehen, bis es einen Kandidaten vom Pferd schmeißt und derjenige, der sich bei der Geschwindigkeit halten kann, gewinnt. So muss man sich momentan den Wahlkampf und die bevorstehende Wahl vorstellen.

    Markus Neuner,

    2380 Perchtoldsdorf

    Zum Artikel vom 9. September

    Neuordnung Europas

    Gewiss sollte man ab und zu intensiv über die Zukunft der Europäischen Union und damit Europas nachdenken. Aber die gegenwärtigen Entscheidungsträger, die sich mit den brennenden Problemen des Tages herumschlagen, haben als Handlungsgrundlage vor allem den Verfassungsvertrag von Lissabon und darauf aufbauende und ergänzende Beschlüsse. Verständlicherweise ist man bisher einer nachhaltigen Reform des Vertrages - geschweige denn dem Gedanken einer neuen Verfassung - nicht näher getreten. Die Vergangenheit zeigt nur allzu deutlich, wie viel Zeit und Mühe ein derartiger Reformprozess in Anspruch nehmen würde, ohne dass ein tragbares Ergebnis gewährleistet ist.

    Denn bereits jetzt kommt es in erster Linie auf den politischen Willen, nein, die Entschlossenheit der Akteure an, ob tragfähige Kompromisse erzielt werden.

    Dr. Wolfgang Wolte,

    ehem. Botschafter der Republik Österreich

    Zum Artikel von Tanya Kayhan, 10. September

    Landesübliche Sitten befolgen

    Saudi-Arabien verlangt von den einreisenden Frauen, sich zu verschleiern. Westliche Frauen halten sich nolens volens daran, schließlich wollen sie nicht eingesperrt werden. Ist es daher nicht legitim von Touristen, die gleiche Rücksichtnahme auf unsere "gleichberechtigte" Kultur zu nehmen?

    Eva Nierman,

    per E-Mail





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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2016-09-12 14:23:04
    Letzte ─nderung am 2016-09-12 14:35:10



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