• vom 28.11.2016, 15:27 Uhr

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Update: 28.11.2016, 15:45 Uhr

Leserbriefe

Leserforum: St. Georgs-Orden, Norbert Hofer, Österreich




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    Erhard Busek ist aus dem St. Georgs-Orden ausgetreten. - © Foto: apa/Georg Hochmuth

    Erhard Busek ist aus dem St. Georgs-Orden ausgetreten. © Foto: apa/Georg Hochmuth

    Zum Artikel vom 26. November

    Stellungnahme von Dr. Norbert van Handel

    Als Prokurator des St. Georgs-Ordens darf ich zum Austritt des früheren Ehrenritters und Vizekanzlers Dr. Erhard Busek aus dem Orden Folgendes mitteilen:

    Am Donnerstag, 8. September, fand in der Residenz des Ordens in Wien ein überaus freundschaftliches Gespräch zwischen den beiden Ehrenrittern des Ordens, Ing. Norbert Hofer und Dr. Erhard Busek, statt. Ich war bei dem ganzen Gespräch persönlich anwesend. Auch Dr. Busek empfand dieses Gespräch als sehr positiv und einige Tage später schickte er Ing. Hofer eine Einladung zur Teilnahme an einer Diskussion beim sogenannten Europaeum in Genf, unter anderem mit dem früheren Kommissionspräsidenten Manuel Barroso. Auch bei dieser Diskussion war ich zugegen.

    Nach dem Gespräch am 8. September teilte mir Dr. Busek mit, er würde sich in der Bundespräsidentenwahl neutral verhalten. Die öffentliche Kundmachung des Austrittes Dr. Buseks aus dem Georgs-Orden ist ein Vorgang, der in Ritterorden nicht üblich ist. Festgestellt sei noch, dass der Orden politisch, aber strengst überparteilich ist. Die Unterstützung eines Ordensmitgliedes für ein hohes politisches Amt hat, egal aus welcher Partei es kommt, den Zweck, die Prinzipien des Ordens: christlich, wertkonservativ, wirtschaftsliberal, landesverteidigungsfreundlich, europäisch und der Geschichte Österreichs verbunden, stärker in der Politik zu verankern.

    Wir unterstützen keine Partei, sehr wohl aber unsere ritterlichen Mitglieder und das so stark als möglich - sonst hätte es ja keinen Sinn!

    Dr. Norbert van Handel,

    Prokurator St. Georgs-Orden

    Zum Artikel von Walter Hämmerle, 26. November

    Die Identität Österreichs

    Herzlichen Dank für den hervorragenden Artikel. Das ist journalistische Qualität, wie man sie in der heimischen Medienlandschaft immer mehr mit der Lupe suchen muss. Danke auch, dass Sie an Friedrich Heer erinnern, der viel zu selten zitiert wird. In meiner Bibliothek stehen neben "Der Kampf um die österreichische Identität", "Die österreichische Seele" (Erwin Ringel) und "Von der Kunst ein Österreicher zu sein" (Hans Thalberg). Bücher, die nichts an ihrer Aktualität verloren haben und immer wieder lesenswert sind.

    Ich stelle immer wieder fest, dass die "Wiener Zeitung" mit großem Abstand die höchste Qualität aufweist. Themen, die andere nicht aufgreifen, der Mut zu vielen mehrseitigen und damit fundierten Artikeln sind neben sorgfältigem Umgang mit Sprache wesentliche Alleinstellungsmerkmale. Ich finde die "Wiener Zeitung" ist "die Zeitung zum Lesen".

    Georg Stern,

    1110 Wienl

    Diskussion von Kern und Strache

    Die kürzlich im ORF gesendete Diskussion zwischen Bundeskanzler Christian Kern und Heinz-Christian Strache hatte Niveau und verlief wohltuend sachlich und kultiviert.

    Das nenne ich Diskussionskultur auf hohem Niveau - sicher zur Enttäuschung jener Leute, die sich bei politischen Diskussionen freudig erwarten, dass die Fetzen fliegen.

    Sehr erfreulich fand ich es auch, dass beide vorhatten, nachher noch gemeinsam auf ein Bier zu gehen. Bravo! Da könnten sich so manche andere Parteipolitiker ein Scherzl abschneiden.

    Herbert Hurtl,

    1210 Wien

    Zum Gastkommentar von Christoph Leitl, 25. November

    Die Entwicklung Europas

    Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich skizziert in überzeugender Weise eine Reihe möglicher Entwicklungen der Europäischen Union.

    Voraussetzung für jedes dieser Potenziale ist die politische Entschlossenheit der Entscheidungsträger auf allen Ebenen, sich auf Kompromisse einzulassen, Kompromisse zu wagen, die die Voraussetzung für jede weitere Entwicklung sind.

    Die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik, die kürzlich ihren 25. Geburtstag feierte, ist bemüht, im weitgesteckten Kreis ihrer Möglichkeiten zu dieser Entwicklung beizutragen und die Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen.

    Dr. Wolfgang Wolte,

    ehem. Botschafter der Republik Österreich

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2016
    Dokument erstellt am 2016-11-28 15:32:05
    Letzte ─nderung am 2016-11-28 15:45:29



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