• vom 15.02.2017, 15:23 Uhr

Leserforum

Update: 20.02.2017, 13:07 Uhr

Leserbriefe

Leserforum: Hasspostings, Limburg, Demonstrationen










    Meinungsäußerungen im Internet werden immer häufiger in beleidigender Sprache artikuliert. - © Foto: apa/dpa/Oliver Berg

    Meinungsäußerungen im Internet werden immer häufiger in beleidigender Sprache artikuliert. © Foto: apa/dpa/Oliver Berg

    Über den Umgang mit Hasspostings

    Es gäbe viel weniger Hasspostings am weltweiten Netz, wenn es nicht so viele schlechte Politiker gäbe. Manche Menschen können sich halt nicht beherrschen, wenn sie im Netz darüber schreiben, was man politisch korrekt "politische Inkompetenz" und "politische Arroganz" nennt. Für Hass gibt es aber trotzdem keine Entschuldigung! Abgehobenheit, mangelnde Dialogbereitschaft, das sind auch nicht gerade Eigenschaften, die Volksnähe und Menschenliebe verraten. Auch Politiker müssen lernen, auf die Menschen zuzugehen. Dann würden Hasspostings nach und nach verschwinden. Denn oft werden uns Menschen, deren Meinung man nicht teilt, trotzdem ganz sympathisch, wenn man mit ihnen spricht.

    Wichtig wären zwei Dinge: Viele Menschen müssen lernen, sich zu beherrschen und gewählter auszudrücken, wenn sie mit Sachverhalten konfrontiert sind, die ihnen nicht passen. Und Politiker, die nichts zu sagen haben, sollen einfach nichts sagen, anstatt andauernd über Dinge zu reden, von denen sie ganz offensichtlich nichts oder zu wenig verstehen.

    Beide Parteien im Netz müssen lernen sich zu beherrschen: Poster und diejenigen, über die sie posten. Wahrheitsministerien sind zu vermeiden.

    Trixi Landman,

    per E-Mail

    Zum Kommentar von Edwin Baumgartner, 14. Februar

    Die Stadt Limburg und das Herzogtum

    Ein gelungener satirischer Kommentar! Allerdings hat die Stadt Limburg an der Lahn im deutschen Bundesland Hessen nichts mit dem "Limburger Käse" zu tun, der nach dem ehemaligen "Herzogtum Limburg" im Gebiet von Belgien und den Niederlanden benannt ist.

    Dr. Anton Karl Mally,

    per E-Mail

    Eingeschränktes Demonstrationsrecht

    Die Sache mit der "Geschäftsstörung" ist wieder einmal der Versuch, ein Problem mit völlig untauglichen Mitteln anzugehen. Völlig richtig ist aber, dass es für jede Demonstration einen Verantwortlichen geben muss, der für den Fall von Entgleisungen in die Pflicht genommen zu werden hat.

    Spaßdemonstrationen haben nicht mehr genehmigt zu werden. Ob da die Grünen oder irgendwelche NGOs aufschreien werden, ist völlig belanglos. Für ernsthafte Demonstrationen darf es natürlich kein wie auch immer geartetes Demonstrationsverbot geben. Türkische Veranstaltungen pro Erdogan sollten vor Ort und Stelle stattfinden, nämlich in der Türkei.

    Univ.-Prof. Dr. Ernst Sim,

    per E-Mail

    Gegen Einschränkung der Grundrechte

    Immer mehr solcher Vorschläge gehen hin zum Überwachungsstaat. Wer entscheidet, wann eine Geschäftsschädigung vorliegt? Dass die "Türkische" Demo aus dem Ruder lief, ist unbestritten, aber gleich generalisieren und Grundrechte beschneiden geht für meinen Geschmack zu weit.

    Franz Hahn,

    per E-Mail

    Zum Gastkommentar von Kurt Bayer, 7. Februar

    Weltwirtschaft für die Zukunft

    Unsere Gesellschaft läuft wider besseres Wissen wie Lemminge dem Abgrund zu: Allen voran die Politik, die, von Einflüsterern und Lobbyisten umnebelt, umfassende Digitalisierung, Globalisierung und Freihandel für alternativlos hält. Mit dieser Einstellung sind Hausverstand und Verantwortungsbewusstsein an der Tür von Konzernen und Großunternehmen abgegeben worden.

    Auch wenn es manchen nicht so scheint: Wir haben nach wie vor die Wahl. Wir können in einem sinnlosen weltweiten Ausbeutungs- und Vernichtungswettbewerb untergehen oder dank Einsicht auch unseren Nachkommen ein gutes Leben sichern.

    Alexander Buschenreiter,

    per E-Mail





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-02-15 15:27:09
    Letzte ńnderung am 2017-02-20 13:07:07



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