• vom 02.05.2017, 15:54 Uhr

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    Demo zum dritten Jahrestag des Krim-Referendums. afp/Max Vetrov

    Demo zum dritten Jahrestag des Krim-Referendums. afp/Max Vetrov

    Zum Gastkommentar von
    Botschafter Olexander Scherba,
    29. April

    Die Ukraine - ein bunt zusammengewürfelter Staat


    Dass die offizielle Ukraine mit dem Verlust der Krim keine Freude hat, ist selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich ist jedoch auch das Recht der Bewohner der Krim auf Selbstbestimmung (wie es den Bewohnern des Kosovo gewährt wurde) - und fast alle von ihnen wünschen (trotz der "grünen Männchen", ohne die die ukrainische Armee das Referendum verhindert hätte) eine Zugehörigkeit der Krim zu Russland, was jedem bekannt ist, der die Krim kennt, und was ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz bei seinem Bericht vom Referendum bestätigte.

    Im Westen wird nie thematisiert, dass die Ukraine kein Nationalstaat ist, sondern ihre Grenzen von der Sowjetregierung innerhalb der Sowjetunion aus allein administrativen Überlegungen willkürlich festgesetzt wurden, sodass in ihr Bevölkerungsgruppen zusammengewürfelt sind, die nicht miteinander in einem Staat leben wollen.

    Mag. Michael Müllner,

    Gerichtsdolmetscher für die
    russische Sprache,

    3830 Waidhofen an der Thaya

    Zum Gastkommentar von
    Christian Ortner, 29. April

    "Wadelbeißerisches Hinkläffen auf Papst und Präsident"

    Um zu vermeiden, "Post von Jeannée" zu bekommen, lese ich die "Kronenzeitung" grundsätzlich nicht. Dass ich nun im Qualitätsmedium "Wiener Zeitung", einer traditionsreichen und gutem Journalismus verpflichtend scheinenden Tageszeitung, Beiträge wie "Angst vor dem Islam - eine Krankheit?" von Christian Ortner finden muss, enttäuscht mich. Das Niveau unterscheidet sich kaum von jenem des oben genannten Kollegen aus der "Krone". Das wadelbeißerische Hinkläffen auf Papst und Bundespräsident erscheint mir als erbarmungswürdig schlechter Journalismus. Damit möchte ich in der "Wiener Zeitung" nicht konfrontiert werden. Herr Ortner schlägt einmal mehr in die populistische Kerbe und hat, wie mir scheint, Alexander Van der Bellens Ausführungen nicht vollinhaltlich zugehört, vielleicht sogar überhört, dass es sich um die Beantwortung der Frage einer sehr klugen jungen Muslima (ohne Kopftuch) handelte.

    Lieber Herr Ortner, es tut mir für Sie leid, wenn Sie Angst von dem Islam haben. Angst ist niemals ein guter Lebensbegleiter. Wie Sie jedoch richtig anmerken, gehen persönliche Befindlichkeiten dieser Art den Herrn Bundespräsidenten nichts an. Mich als Leserin der "Wiener Zeitung" aber wohl auch nicht. Warum erwähnen Sie es dann? Falls Ihre Befindlichkeitsstörung im Hinblick auf die Bedrohung durch den Islam gelegentlich unerträglich werden sollte, empfehle ich zur Entspannung das hervorragende "Islamlied" von Christoph und Lollo. Das offizielle Musikvideo ist auf YouTube bereitgestellt. Ich denke, das kann helfen . . .

    Alice Krotky,
    1200 Wien

    Lob für Artikel
    zum Thema Mobilität

    Ich möchte Ihnen meine große Zufriedenheit mit ihren fundierten wie pointierten Texten in Sachen Mobilität mitteilen (zum Beispiel Artikel von Bernd Vasari und Matthias Bernold). Die meisten anderen Medien plappern leider nur das nach, was ihnen Politik und Straßenbaugesellschaften vorsprechen.

    Max Hartmuth,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-05-02 16:00:05



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