• vom 25.05.2017, 16:54 Uhr

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    Österreich schafft Hoffnung und Internationalität in Europa

    "In Erinnerung an alle zu den Konzentrationslagern Deportierten", steht in goldener Schrift auf der vor kurzem eingeweihten Gedenktafel an der Klagemauer in der Gedenkstätte Mauthausen. Zur 72. Gedenkfeier der Befreiung der Konzentrationslager in Mauthausen und Gusen hat die katalanische Regierung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus die Gedenktafel fertigen lassen. "Die Gräueltaten des Nationalsozialismus dürfen auch 72 Jahre danach nicht vergessen werden und müssen den Nachkriegsgenerationen vermittelt werden, um die Zukunft der Demokratie in Europa zu garantieren", appellierte der katalanische Minister für Äußere Angelegenheiten, Raül Romeva, bei der Einweihung der Gedenktafel.


    © Vertretung der katalanischen Regierung in Österreich/Francisco Falcão © Vertretung der katalanischen Regierung in Österreich/Francisco Falcão

    Die Gedenktafel ist aus schwarzem Stein, der Text der goldenen Schrift ist in Katalanisch, Spanisch, Deutsch und Hebräisch zu lesen. In der Mitte befindet sich eine kreisrunde Öffnung. Ein Loch, das nicht nur die Leere und den Schmerz ausdrücken soll, der an diesem Ort erfahren werden musste, sondern ein Fenster zur Klagemauer. Eine Öffnung, die nicht verdecken soll, was hinter diesen Mauern passiert ist, welches Unrecht erfahren wurde.

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    Mauthausen ist von internationaler Bedeutung, da an diesem Ort größtenteils nicht-deutschsprachige Gefangene ermordet wurden, darunter auch mehr als tausend Katalanen, die für ihre Idee eines demokratischen Staates interniert wurden. Mit der Gedenkfeier in Mauthausen, zu der Menschen aus der ganzen Welt angereist sind, hat Österreich ein klares Zeichen gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung und für eine weltoffene und moderne Gesellschaft gesetzt. Aus dem Ort des Grauens haben die Österreicher ein Ort des Gedenkens und der Hoffnung geschaffen, einen Ort, der mittlerweile Nationen zusammenkommen lässt, statt sie zu trennen.

    Hiermit möchte sich die Delegation der Regierung Kataloniens herzlich beim österreichischen Bundesministerium für Inneres und bei der Bundesanstalt für die KZ-Gedenkstätte Mauthausen "Mauthausen Memorial" für die gemeinsame Planung und Anbringung der Gedenktafel bedanken. Weiters ergeht ein großer Dank an das Internationale Komitee Mauthausen und das Vorstandsmitglied Mag. Andreas Baumgartner, das Gedenkdienstkomitee Gusen mit Frau Martha Gammer an der Spitze sowie die Stadt Mauthausen und die Stadt Gusen für die hervorragende Kooperation.

    Adam Casals,

    Gesandter der katalanischen
    Regierung in Österreich

    Zum Leitartikel von
    Reinhard Göweil, 24. Mai

    Unwürdiges Treiben
    in der Innenpolitik

    Der "Rosenkrieg" zwischen den Regierungsparteien artet scheinbar in politische Promiskuität aus. Scheidung, ungeordnete Verhältnisse und jeder mit oder gegen jeden. Das ist genau das Gegenteil von dem, was der arbeitende und Steuern zahlende Österreicher von seinen "Volksvertretern" erwartet, die hochbezahlte Staatsmanager auf seine Kosten sind und letztlich das Land erfolgreich leiten sollten.

    Mag. Martin Behrens,

    1230 Wien

    Zum Artikel von
    Bernd Vasari, 20. Mai

    Neue Straßen lösen
    keine Verkehrsprobleme

    Ein Appell an alle anständigen Politiker: Handeln Sie gegen jene, die die Realität noch immer nicht wahrhaben wollen, nämlich dass man die anstehenden Verkehrsprobleme nicht durch Straßen, sondern am ehesten noch durch öffentliche Verkehrsmittel löst. Das ist seit Jahrzehnten bekannt.

    Außerdem ist an Niederösterreich in dessen eigenem Interesse zu appellieren, doch Fantasie zu entwickeln und nicht nur Straßen nach Wien zu bauen, sondern auch im eigenen Bundesland Arbeitsplätze zu schaffen.

    Mag. Georg Hartl,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-05-25 16:59:08



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