• vom 19.06.2017, 16:52 Uhr

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    Österreichische Imame distanzierensich klar von Terror im Namen der Religion.apa/Herbert Neubauer

    Österreichische Imame distanzierensich klar von Terror im Namen der Religion.apa/Herbert Neubauer

    Islamistischer Terror
    etabliert sich in Europa

    Am 14. Juni unterzeichneten 300 in Österreich tätige Imame in Wien eine Erklärung gegen Terror und Extremismus. Aufgrund der zahlreichen islamistischen Anschläge auf der ganzen Welt will die Islamische Glaubensgemeinschaft ein Zeichen setzen. Die österreichischen Muslime wollen zwischen der islamischen Religion und dem bluttriefenden Terror eine Trennlinie ziehen. Der Glaube soll unbefleckt bleiben vom Blut der Terroristen, die weltweit in seinem Namen morden.

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    Gewiss hat nicht die Religion Schuld, es ist der politisch instrumentalisierte und radikalisierte Islam, der unsere Gesellschaft tatsächlich bedroht. Es gibt heute islamische Staaten, da sind Selbstmordanschläge oder Attentate mit Autobomben gebräuchliche Aktionen des Dschihads. Das Gefährliche ist aber, dass diese bisher bei uns relativ unübliche Konfliktbewältigung nach Europa gebracht wird und sich hier zu einer Art Normalität entwickelt.

    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Zum Tod von Alois Mock
    und Helmut Kohl

    Zwei ganz große Staatsmänner sind tot. Für mich sind es zwei Ereignisse, die diese beiden für alle Zeiten in die Geschichtsbücher bringen werden: Alois Mock zerschnitt an der österreichisch-ungarischen Grenze den Eisernen Vorhang und Helmut Kohl erreichte die deutsche Einheit. Ihre Leistungen werden in alle Ewigkeit bestehen!

    Mag. Franz Karl,

    1130 Wien

    Emmanuel Macron ist
    nur das kleinere Übel

    Die Franzosen haben im Gerangel um den Posten des französischen Präsidenten erfreulicherweise Marine Le Pen abgewehrt, sich dafür aber mit Emmanuel Macron einen neoliberalen Wolf im Schafspelz eingehandelt. Sowohl die französischen als auch die europäischen Eliten haben gejubelt. Frankreich und EU quo vadis?

    Otto Diendorfer,

    4150 Rohrbach-Berg

    Die SPÖ positioniert sich
    für die kommende Wahl

    Bundeskanzler Christian Kern präsentierte nunmehr den Sieben-Punkte-Katalog betreffend eine künftige Zusammenarbeit der SPÖ mit anderen Parteien. Für mein Dafürhalten wird der eher wenig kantige Kriterien-Katalog die FPÖ kaum herausfordern, Farbe zu bekennen. Positiv ist, dass Bundeskanzler Kern einige Rahmenbedingungen, etwa betreffend Steuergerechtigkeit, Soziales und Bildungswesen offenlegte.

    Fakt ist: À la longue gesehen sind die teuersten Flüchtlinge Österreichs die Steuerflüchtlinge. Daher plädiert die SPÖ berechtigterweise für die Abschaffung von diversen Privilegien namhafter internationaler Großkonzerne.

    Die kommende Wahlauseinandersetzung wird mehr als spannend. "Das Wahlproblem: Wen soll ein wählerischer Mensch denn wählen?" (Gabriel Laub)

    Wilma Kropf,

    per E-Mail

    Die Asylgesetze müssen dringend reformiert werden

    Es wird kein Weg daran vorbeiführen, die Asylgesetze in Österreich grundlegend zu reformieren. Schließlich wurden diese unter vollkommen anderen Rahmenbedingungen geschaffen. Wenn Gesetze tausendfach so leicht missbraucht werden können, dann bedarf neuer Gesetzesgrundlagen.

    Mag. Stephan Fischer,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-06-19 16:56:05



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