• vom 28.06.2017, 13:09 Uhr

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Leserbriefe

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    Mitschuld an der
    Tragödie von Mossul

    Die Last der Schuld für die Tragödie von Mossul verteilt sich auf die Schultern aller Staaten, die 1945 gemeinsam die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet haben, in der sie mit ihrer Unterschrift versprochen hatten, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren.


    Worin besteht nun genau die Schuld der Unterzeichnerstaaten? Sie bestand und besteht in zwei Unterlassungen: erstens in der Unterlassung, keinen Umsetzungsplan für die Erfüllung des Friedensversprechens zu beschließen, und zweitens darin, keine politische Instanz zu schaffen, die die Durchführung des Umsetzungsplanes hätte überwachen müssen, mit der Befugnis, politische Verweigerungshaltungen von Unterzeichnerstaaten zu bestrafen.



    Wir haben nur dann eine Chance, eine bessere Welt zu schaffen, wenn wir der Moral den Vorrang vor dem Kapital einräumen und wenn wir internationale politische Mechanismen schaffen, welche fähig sind, die Erfüllung internationaler Verträge mit hundertprozentiger Sicherheit gewährleisten.

    Otfried Schrot,
    Oberstleutnant a.D.,
    30952 Ronnenberg

    Zum Leitartikel von Reinhard
    Göweil, 24. Juni

    Klage über eine
    gespaltene Gesellschaft

    "Wohin es führt, wenn ein Regierungschef die Spaltung vorantreibt, statt zu einen, ist derzeit sehr gut in den USA und in Großbritannien zu beobachten." Es müsste schon genauer ausgeführt werden, was genau da "gespalten" wird, und ebenso, was genau "geeint" werden sollte. Falls in den USA die Trennung von Schwarz und Weiß gemeint ist, so kann dafür kaum Donald Trump verantwortlich gemacht werden.

    Alex Grendelmeier,

    per E-Mail

    Zum Interview von Thomas Seifert, 20. Juni

    Appelle an die
    Menschlichkeit

    Ja, es sind wohl solche Geschichten, die die Menschen brauchen, um ihre humanistischen Gefühle nicht völlig verkommen zu lassen. Wenn wir am Schicksal der vielen Flüchtlinge noch irgendwie Anteil nehmen, dann gilt es Ermutigungsimpulse zu setzen, wie eben diese Geschichte der jungen Syrerin zeigt. Danke, Thomas Seifert!

    Ilse Kleinschuster,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-06-28 13:15:14



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