• vom 28.06.2017, 13:13 Uhr

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    Strom statt Sprit: ein E-Auto bei einer Ladestation in Koblenz. - © Reuters/Wolfgang Rattay

    Strom statt Sprit: ein E-Auto bei einer Ladestation in Koblenz. © Reuters/Wolfgang Rattay



    Zur Beilage "future" 3/2017

    E-Mobilität ist nicht der alleinige Kfz-Heilsbringer


    Cathren und Gunnar Landsgesell haben alle Argumente, die für die E-Mobilität sprechen, einwandfrei zusammengeschrieben. Trotzdem bleibt ein unbefriedigender Eindruck: Es fehlen die kritischen Argumente.

    Der technische Fortschritt zeichnet sich nicht dadurch aus, dass man alle anderen Möglichkeiten ignoriert und eine Möglichkeit als einzigartig anpreist. Ist es wirklich sinnvoll, zehn Prozent der Fahrzeugmasse nur für den Energiespeicher mitzuschleppen? Wie sieht es mit den Alternativen aus? Man könnte synthetische Kraftstoffe einführen, die Emission auf E-Antriebsniveau bringen. Und wo kommt der Strom her?

    Ohne Zweifel eröffnen die Fortschritte in der Batterietechnik neue Anwendungsgebiete im Nahverkehr. Es gibt viele Alternativen, die nicht unbeachtet bleiben dürfen. Kraftstoffe auf Biomassebasis aus sonnenreichen Gebieten kosten einen Bruchteil und helfen beim Beschäftigungsproblem für Flüchtlinge und Arbeitslose.

    Dr. Ernst Fiala,

    2120 Wolkersdorf

    Zum Gastkommentar von
    Heinz Fischer, 22. Juni

    Die Freiheit der
    Abgeordneten

    Heinz Fischer kommt erst am Ende seines Wahlrechtskommentars auf das praktische Hauptproblem des parlamentarischen Wirkens der Gewählten in ansonsten funktionierenden Demokratien: die von Parteivorständen gepflogene Einflussnahme auf die Auswahl von Direktkandidaten in den Wahlkreisen und den Fraktionszwang. Wie kann man gewährleisten, dass gewählte Abgeordnete wirklich nach ihrem Wissen und Gewissen entscheiden, ohne ihre erneute spätere Nominierung als Kandidaten zu riskieren, obwohl sie sich von ihren Wählern zu einem vom Votum ihres Fraktionsvorstands abweichenden Abstimmungsverhalten legitimiert fühlen?

    Michael Weidmann,

    per E-Mail

    Generationenwechsel
    bei den Grünen

    Die Ereignisse der vergangenen Monate in dieser Partei zeigen einen deutlichen Umschwung. Vereinfacht gesagt: Jung gegen Alt. Die "Urgrünen" wurden in die zweite Reihe verbannt oder abgewählt. Begonnen hat alles anscheinend mit dem Aufstand der Jugend. Auch diese Partei hat anscheinend den gleichen Fehler gemacht wie alle anderen Parteien auch. Man hat sich jahrelang hinaufgekämpft und dabei auf den Parteinachwuchs vergessen.

    Der ewige Aufdecker Peter Pilz, der bei manchen zwar schon immer umstritten war, hat aber den Grünen einiges mit seiner Hartnäckigkeit gebracht. Und gerade jetzt wählt man Pilz ab? Wenn das nicht Lemminge sind, wer dann?

    Franz Schramböck,

    4020 Linz




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    Dokument erstellt am 2017-06-28 13:18:17



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