• vom 21.07.2017, 15:06 Uhr

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    EU-Geld nur für Staaten,
    die Flüchtlinge aufnehmen

    Sollte das jemals durchgesetzt werden, würde sich die EU in Nullkommanichts auflösen. Denn die EU ist keine Wertegemeinschaft, sondern ein Abzockverein. Süd- und Ostländer sind beigetreten, weil sie ein Füllhorn über den Kopf geschüttet bekamen.


    Praktisch werden die EU-Staaten niemals mehrheitlich diesem Vorschlag von Martin Schulz zustimmen. Der beste Beweis: Die vereinbarte Aufnahmequote für 160.000 Zuwanderer erfüllen sie erst am Sanktnimmerleinstag.

    Florian Modin,

    Eine humane Flüchtlingspolitik der EU forderten diese Aktivisten im März in Rom.

    Eine humane Flüchtlingspolitik der EU forderten diese Aktivisten im März in Rom.© afp/Tiziana Fabi Eine humane Flüchtlingspolitik der EU forderten diese Aktivisten im März in Rom.© afp/Tiziana Fabi

    per E-Mail

    Zum Gastkommentar von
    Wolfgang Benz, 19. Juli

    Kritik an Israel ist nicht
    im Prinzip antisemitisch

    Wolfgang Benz bezeichnet Kritik an der Politik und am Handeln Israels als unter einem Deckmantel befindlichen Antisemitismus, den Antizionismus gleichfalls.

    Die angesprochene Kritik richtet sich nicht gegen das Existenzrecht Israels, sondern gegen die Aneignung von immer mehr Boden und Ressourcen in dem Gebiet, das nach dem UN-Teilungsplan der Staat Palästina werden sollte. Kritik am Zionismus richtet sich unter anderem gegen ein Denken vor allem religiöser Fanatiker, dass das Heilige Land von Gott dem auserwählten Volk zugeeignet sei. In einem modernen Staatswesen kann das keinen Platz haben.

    Kritik an der Politik Israels auch seitens hochgestellter Juden - wie Avraham Burg und vieler anderer - wird gerne als von Selbsthass erfüllt bezeichnet. Wir jedoch, die auf "kontaminiertem Boden" lebenden Europäer, dürfen das Unrechtshandeln Israels in alle Zukunft nicht kritisieren, denn dadurch erweisen wir uns als Antisemiten, als Wiederholungstäter!

    Karl Helmreich,

    2552 Hirtenberg

    Zum Leitartikel von Reinhard
    Göweil, 16. Juli

    Empfehlungen der
    OECD für Österreich

    Die OECD ist eine Organisation der Wirtschaft, und da steht einzig das Monetäre im Vordergrund. Und so sind auch die Vorschläge der OECD zu bewerten.

    Wie wäre es, wenn es eine Organisation für Menschenrechte und ein glücklicheres Leben gäbe? Eine Organisation, die für Maßnahmen gegen Armut, für höhere Mindestsicherungen, für ganztägige Kinderbetreuung und anderes mehr eintreten würde?

    Peter Jürß,

    1160 Wien




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    Dokument erstellt am 2017-07-21 15:12:11



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