• vom 27.07.2017, 13:38 Uhr

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    Emmanuel Macron und General Pierre de Villiers bei der Parade zum französischen Nationalfeiertag.

    Emmanuel Macron und General Pierre de Villiers bei der Parade zum französischen Nationalfeiertag.© reuters/Stephane Mahe Emmanuel Macron und General Pierre de Villiers bei der Parade zum französischen Nationalfeiertag.© reuters/Stephane Mahe

    Frankreich gibt zu viel
    für sein Militär aus

    Frankreich ist in der "Vor-Macron-
    Ära" durch verkrustete Strukturen und Staatsgläubigkeit wirtschaftlich zurückgefallen. Doch wurden die nötigen Reformen nicht durchgeführt. Man verschloss die Augen vor der tristen Gegenwart und wandte den Blick in die Vergangenheit, als Frankreich noch bedeutende Kolonialmacht war. Leute wie der Ex-Generalstabschef Pierre de Villiers spiegeln dieses alte Frankreich wider, das mit den höchsten Militärausgaben aller europäischen Länder gerne weiterhin Weltmacht spielen würde.


    Staatspräsident Emmanuel Macron hat nun eine fundamentale Wahrheit erkannt: Wer von der Vergangenheit träumt, verschläft die Zukunft. Die Senkung des aufgeblähten Verteidigungsetats und die Durchführung der längst überfälligen Reformen sind der richtige Schritt. Man kann ihm nur den Mut wünschen, diesen Weg auch gegen Widerstände konsequent fortzusetzen.

    Michael Pfeiffer,

    D-73765 Neuhausen a. d. Fildern

    Zum Interview von Georg Wimmer, 22. Juli

    Eine Idee, die an der
    Realität scheitern wird

    Wie stellt es sich Guy Standing vor, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe, dass nicht die Unternehmer/innen automatisch mit den Preisen hochfahren, weil sie mehr Gewinn wittern? Dass nicht Hausbesitzer/innen gleich die Mieten erhöhen, wenn sie mitbekommen, dass den Mieter/innen mehr Geld zu Verfügung steht? Und ebenso in allen anderen Bereichen.

    Mag. Robert Schmid MA,

    3071 Böheimkirchen

    Kindergärten müssen reformiert werden

    Viele wissenschaftliche Studien belegen die große Bedeutung der vorschulischen Bildung. Das verpflichtende Kindergartenjahr ist ein guter Weg zur Förderung der Sprachkompetenz und der Schulreife bei Schulanfängern. Die Vorbereitung auf die Volksschule kann als wesentlicher Bildungsauftrag des Kindergartens angesehen werden. Eine einheitliche Unterrichtung der Schulanfänger fehlt aber offensichtlich noch, und die Kinder treten mit unterschiedlichen Standards in die Volksschule ein.

    Es gibt zwar einen Bildungs-Rahmenplan für elementare Bildungseinrichtungen, der aber nicht von allen Kindergärten umgesetzt werden kann. Ein typisches Beispiel dürften teilweise die islamischen Kindergärten in Wien sein. Nur mit pädagogischen Tipps von oben wird das Niveau in einem multikulturellen Umfeld kaum zu verbessern sein.

    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Polens Regierungspartei krempelt die Justiz um

    Mich erschüttert diese tendenziöse Berichterstattung gegen die PiS! Die Gesetze zur Bestellung der Höchstrichter sind vernünftig und studiert man sie, erkennt man, dass sie sehr stark der amerikanischen Vorgangsweise entsprechen. Dieser Aufschrei erfolgt nur deswegen, weil eine längst fällige Reform von der PiS und nicht von Linksliberalen durchgeführt wurde. Das polnische Volk will, dass PiS gegen die Korruption des alten Establishments und gegen die Einmischung der EU durchgreift. Sie wurde deswegen mit Zwei-Drittel-gewählt!

    Hans Holzapfel,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-07-27 13:45:07



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