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Update: 08.08.2017, 16:48 Uhr

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    Ein Selfie mit Recep Tayyip Erdogan. - © reuters/Murad Sezer

    Ein Selfie mit Recep Tayyip Erdogan. © reuters/Murad Sezer

    Erdogan steht abseits europäischer Werte

    Die Werte der EU - der europäischen Kultur insgesamt - reichen zurück bis zu den Verfassungen im antiken Athen und Rom, ihre Werte wurden in der Aufklärung freigelegt und seit der Französischen Revolution erkämpft. Am Endpunkt dieser Entwicklung steht heute die freiheitliche Gesellschaft. Deren Grundwerte sind in den europäischen Verfassungen, vornehmlich im Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, konkretisiert.

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    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat spätestens seit Mitte der 2010er Jahre durch seine autoritäre Politik den Boden dieser europäischen Werte verlassen. Die Konzentration der Staatsmacht auf eine Person, "Säuberungsaktionen" in Justiz und Verwaltung, Gleichschaltung der Medien oder die Inhaftierung missliebiger Journalisten, Künstler und Intellektueller passen nicht ins moderne Europa. Es ist an der Zeit, dass die europäischen Politiker diese Realität anerkennen und die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei abbrechen.

    Michael Pfeiffer,

    D-73765 Neuhausen a.d. Fildern

    Zum Kommentar von Werner
    Kogler, 1. August

    Ohne Regulierungen wird
    es in Zukunft nicht gehen

    Solange der neoliberale Wirtschaftswahnsinn nicht gebrochen wird, geht es so weiter wie bisher. Die "unsichtbare Hand" des freien Markt regelt gar nichts, da muss die Politik eingreifen und die Regeln machen, und zwar im Interesse der Bürger, was momentan aber nicht geschieht. Der Raubbau an der Natur kann nur durch strengere Regulierungen beendet werden, damit die nächsten Generationen auch noch etwas von diesem Planeten haben. Und nein, die Migranten und Geflohenen sind nicht an allem schuld, aber sie geben einen sehr guten Sündenbock ab - für das absolute Versagen an höherer Stelle.

    Alexandra Lefkopoulos,

    per E-Mail

    Dem guten Leben
    sind Grenzen gesetzt

    "Eine Zukunft, die aus Mut gemacht wird": Ich glaube, die können sich nur Bürgerinnen und Bürger vorstellen, die in einem Umfeld leben und arbeiten, in dem ihnen verständlich gemacht wird, dass es eine Palette an beschränkten Verwirklichungschancen für ein gutes Leben gibt, innerhalb gewisser unvermeidlicher Grenzen: der Endlichkeit der ökologischen Ressourcen und der Größe der Weltbevölkerung.

    Es ist eine alte Weisheit, dass das gute Leben eine unauflösliche moralische Dimension hat. Wenn nun Werner Kogler meint, wir seien die letzte Generation, die etwas gegen die Auswirkungen der Klimakrise tun könne, dann hat er damit schon einmal das Fundament für einen gesellschaftlichen und politischen Prozess gelegt, wofür ich ihm danken möchte.

    Ilse Kleinschuster,

    per E-Mail

    Steuerliche Ansätze
    für den Klimaschutz

    Wäre es nicht eine wirkungsvolle Maßnahme, fossile Energieträger so zu besteuern, dass alternative Energien umfassend im Vorteil sind? Und damit "Tanktourismus" unterbunden wird, sollte diese Besteuerung europaweit erfolgen - eine Herausforderung für die EU!

    Alexander Micke,

    per E-Mail




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-08-08 13:39:06
    Letzte Änderung am 2017-08-08 16:48:16



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