• vom 18.08.2017, 16:02 Uhr

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    Eine Waffenübung für die Kamera.

    Eine Waffenübung für die Kamera.© apa/Roland Schlager Eine Waffenübung für die Kamera.© apa/Roland Schlager

    Mehr Respekt für
    das Bundesheer

    Die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft drückt der Familie des auf so tragische Weise zu Tode gekommenen Rekruten ihr tiefstes Mitgefühl und ihre Anteilnahme aus. Es ist kaum nachzuempfinden, welch schwere Zeit die Hinterbliebenen durchleben müssen. Umso mehr sind wir Unteroffiziere darüber empört, dass es Menschen gibt, die sich auf Kosten eines so traurigen Anlasses medial in den Vordergrund spielen. Es ist beschämend, wie pietätlos bestimmte Medien das Schicksal dieser Familie ausnützen, um Schlagzeilen zu produzieren und Hetzkampagnen gegen das Bundesheer zu starten.


    Die Masse der Offiziere, Unteroffiziere und Zivilbediensteten leistet im täglichen Dienst- und Ausbildungsbetrieb eine hervorragende Arbeit. Unsere jungen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger werden von bestens ausgebildetem und didaktisch geschultem Ausbildungspersonal auf Einsätze aller Art vorbereitet. Viele dieser jungen Kameradinnen und Kameraden stehen zurzeit im Katastropheneinsatz, um der leidgeplagten Bevölkerung zu helfen. Zahlreiche Rekruten patrouillieren im "Assistenzeinsatz Migration" und leisten einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Souveränität unseres Staates. Zur Stunde stehen mehr als tausend Soldatinnen und Soldaten im Internationalen Einsatz und setzen ihr Leib und Leben für die Sicherheit Europas ein.

    All diese Soldatinnen und Soldaten haben sich eine derartig abfällige Berichterstattung und diese allgemeine Verunglimpfung nicht verdient.

    Vizeleutnant Othmar Wohlkönig,

    Präsident der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark und Vizepräsident der Österreichischen
    Unteroffiziersgesellschaft

    Falsche Kritik an der Soldatenausbildung

    Es ist beim Heer nicht mehr wie vor 20, 30 Jahren, heutzutage wird auf die Rekruten viel mehr aufgepasst. Abgesehen davon, kann man auch in Österreich bitte einmal zur Kenntnis nehmen, dass eine Armee kein Mädchenpensionat ist? Ein potenzieller Gegner wird auch nicht fragen, ob unserem Heer das Wetter jetzt für die Verteidigung genehm wäre.

    Mag. Manuel Leitgeb,

    per E-Mail

    Zur Kolumne von Christian Ortner, 11. August

    Die Nachteile der Elektromobilität

    Meine Anerkennung für diese Stellungnahme zum Thema E-Auto - entgegen der momentanen Dogmatik! Um Antriebssysteme zu vergleichen, muss die gesamte Energiewandlungs- und Emissionsfreisetzungskette betrachtet werden. Der E-Antrieb stellt demnach eine Emissionsverschiebung, nicht -minderung dar. Der Aufwand zur Erstellung eines den heutigen Individualverkehr ermöglichenden Ladenetzes ist sehr hoch, der internationale Straßenferntransport würde bei derzeitigen Ladezeiten bemerkenswerte Fahrzeitverlängerungen erleiden.

    DI Heinz Neuburger,

    per E-Mail

    Unsere Gesellschaft
    steht auf der Kippe

    Ist unser derzeitiges politisches System noch zeitgemäß? Welche dringlichen Korrekturen müssen in Politik, Verwaltung und Justiz dringend erfolgen? Die Säulen der Bürger- und Menschenrechte sind bedrohlich ins Wanken geraten! Die Macht des Staates schwindet zusehends. Polizisten werden rücksichtslos angegriffen. Richter urteilen nach Gesetzen des vorigen Jahrhunderts!

    Es wird Zeit, dass wir die Augen öffnen angesichts der vielfach maroden Realität und Gesellschaft. Soll die Ellenbogen-Gesellschaft dominieren oder sind wir bereits im freien Fall? Wir sollten aus Geschichte und Vergangenheit lernen! Aufwachen ist deshalb das Gebot der Stunde - auch angesichts der bevorstehenden Nationalratswahlen. Schwätzen allein genügt nicht mehr!

    Dr. Knut Schiecke,

    9062 Moosburg




    3 Leserkommentare




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    Dokument erstellt am 2017-08-18 16:07:05



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