• vom 08.09.2017, 12:46 Uhr

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    Was Christian Kern
    wirklich gemeint hat

    Mit einigem Erstaunen registriere ich, wie sowohl im ORF-Radio als auch in diversen Printmedien (darunter auch in der "Wiener Zeitung") eine Passage in den von Bundeskanzler Christian Kern im TV-Sommergespräch getätigten Äußerungen interpretiert wird.


    Er meinte sinngemäß, wenn die SPÖ bei der Wahl Erster wird, wird sie wohl den Bundeskanzler stellen und er, Kern, dies auch bleiben. Danach sagte Kern wörtlich: "Wenn wir das nicht sind, dann wird uns die Rolle der Opposition bleiben. (...) Davon gehe ich aus; denn dann wird es wohl ein schwarz-blaues Bündnis geben."

    Diese Aussage so zu interpretieren, dass Kern als Zweiter in Opposition gehen will bzw. die SPÖ in die Opposition führen will, halte ich doch für zumindest eine Umdeutung des eigentlich Gesagten. Ich persönlich höre da eher ein resignatives "da wird uns wohl nichts anderes überbleiben" heraus, die Worte "davon gehe ich aus" und "dann wird es wohl" zielen in diese Richtung. Die Bekanntgabe eines gefassten Entschlusses - wie seinerzeit beim Sager von Wolfgang Schüssel - kann ich beim besten Willen nicht heraushören.

    Johann Ziegler,

    3400 Klosterneuburg




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    Dokument erstellt am 2017-09-08 12:51:03



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