• vom 11.09.2017, 11:47 Uhr

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    Wird seine Arbeit angemessen entlohnt?

    Wird seine Arbeit angemessen entlohnt?© fotolia/Catalin Pop Wird seine Arbeit angemessen entlohnt?© fotolia/Catalin Pop

    Zum Artikel vom 6. September

    Aufsichtsratsmitglieder
    sind nicht unterbezahlt

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    RBI-Aufsichtsrätin Birgit Noggler ist der Meinung, Aufsichtsräte würden in Österreich "eher schlecht" bezahlt, weil "die Relation zwischen Risiko und Bezahlung" nicht passe.

    Ich halte diese Aussage gelinde gesagt für eine Frechheit und einen Schlag ins Gesicht all jener, die weit weniger verdienen und ungleich höhere Risiken und Belastungen in ihrer täglichen Berufsausübung auf sich nehmen, wie zum Beispiel Feuerwehrleute, Polizisten, Krankenschwestern, Bauarbeiter, Lokführer, Flugzeugmechaniker und viele mehr. Die Risiken, die viele Arbeitnehmer in Bezug auf die eigene Gesundheit beziehungsweise die Gesundheit derer, für die sie verantwortlich sind, auf sich nehmen, sowie juristische Konsequenzen, die sie bei etwaigem Fehlverhalten zu erwarten haben, können nicht geringer sein als die eines Aufsichtsrates.



    Für rund 25 Arbeitstage durchschnittlich 115.000 Euro zu bekommen, ist keine schlechte Bezahlung! Ein bisschen mehr Demut und ein Blick auf die Verhältnisse außerhalb der eigenen Blase wären durchaus angebracht.

    Gerhard Spalofsky,

    2325 Velm/Himberg

    Zum Artikel vom 7. September

    Eine zu kurze Wehrpflicht
    ist ein Sicherheitsrisiko



    Die Dauer der Inanspruchnahme unserer Wehrpflichtigen steht mit der Verfügbarkeit von Truppen in unmittelbarem Zusammenhang. Im 7. und 8. Monat waren bisher alle mit Rekruten befüllten Einheiten "militärisch voll verwendbar", also jederzeit für alle Fälle einsetzbar - auch bei Katastrophen und Elementarereignissen oder Assistenzeinsätzen.

    Genau die "Mannstärke" reduziert sich aber dramatisch, wenn die Soldaten mit Erreichen der "Feldverwendungsfähigkeit" wieder abrüsten und daher nicht mehr verfügbar sind. Das bedeutet Mehrbelastungen für den Kader und die Zeitsoldaten (etwa in Zusammenhang mit Auslandseinsätzen) und stellt eine deutliche Einschränkung der Handlungsfähigkeit sowohl der militärischen Führung als auch der Bundesregierung und des Nationalrats dar.

    Dr. Siegfried Albel, Oberst i.R.,

    Obmann der Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere

    Zum Interview von Martyna
    Czarnowska, 6. September

    Solidarität innerhalb der Europäischen Union

    Wenn das Gerede von Solidarität nicht mehr sein soll, dann müssen die angesprochenen Länder umgehend den Status der Nettoempfänger der EU verlassen bezuehungsweise auf die entsprechenden Förderungen aus den verschiedensten Töpfen verzichten. Dieses Geld ist allerdings der Hauptantrieb gewesen, in die EU zu gehen.

    Und nein, die sogenannten Visegrád-Staaten entziehen sich sehr wohl dem, was man als vielfältige Vertragspartner von ihnen erwarten dürfte. Ganz weit vorne der Umgang mit Medien (Ungarn) und die Blockierung der angemessenen Verteilung von Flüchtlingen (alle). Kurz, das Rosinenpicken hat ein paar mittel-osteuropäische Ländernamen.

    Nick Nachos,

    per E-Mail

    Zum Gastkommentar von
    Franz Schandl, 6. September

    Eine profunde und unterhaltsame Analyse

    Die hohe Qualität der "Wiener Zeitung" bestätigt sich immer wieder durch Gastkommentare gescheiter Leute. Franz Schandl gehört zu ihnen. Seine Analyse des Wahlkampfs ist trefflich, die Beurteilung der Risiken und Chancen zudem sehr unterhaltsam geschrieben, zuletzt sogar abgerundet mit einer Prophetie von Georg Trakl, die sich voraussichtlich nach dem 16. Oktober erfüllen wird. Großes Kompliment!

    Wolfgang Pfarl,
    5360 St. Wolfgang




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    Dokument erstellt am 2017-09-11 11:51:13



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