• vom 18.09.2017, 13:57 Uhr

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Update: 18.09.2017, 16:18 Uhr

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    Schon in jungen Jahren soll digitale Kompetenz gelehrt werden.

    Schon in jungen Jahren soll digitale Kompetenz gelehrt werden.© apa/Harald Schneider Schon in jungen Jahren soll digitale Kompetenz gelehrt werden.© apa/Harald Schneider

    Unterricht am Computer
    schon in der Volksschule

    Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet voran und die digitale Kompetenz gehört zu den Schlüsselkompetenzen. Aber müssen wir deswegen schon in der Volksschule mit dem digitalen Lernen beginnen? "Ziel ist, dass kein Kind, kein Jugendlicher das Schulsystem ohne digitale Kompetenzen verlässt", so Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. Schon an den Volksschulen sollen sich die Kinder spielerisch mit der digitalen Technik und Problemlösung beschäftigen.


    Hier wird einem Trend nachgegeben und wesentliche Bildungsziele werden vernachlässigt. Der Pisa-Test 2016 offenbarte ein großes Bildungsdebakel. Im traditionell schlechtesten Testgebiet der Österreicher, dem Lesen, kamen die heimischen Schüler auf nur 485 Punkte, das ist deutlich unter dem OECD-Schnitt von 494. Glaubt Frau Hammerschmid, durch digitales Lernen werden die Leistungen der Schüler und Schülerinnen besser?

    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Gebrochene Versprechen
    und hohe Verluste

    Ich hatte bei meinem ehemaligen Dienstgeber einen Dienstvertrag, der gegen entsprechende Abschläge bei der Aktivbezahlung die Zusage für eine Firmenpension in der Höhe von 80 Prozent des Aktivbezugs inklusive Anpassung an die Inflationsabgeltung bei den Aktivbezügen garantierte. 35 Jahre lang habe ich so auf diese Pension angespart. Durch die Ausgliederung solcher Pensionsverträge in eine Pensionskasse wurde meine Pensionszusage - und die aller meiner Kolleginnen und Kollegen - über Nacht in das Pensionskassensystem übergeleitet.

    Meine aktuelle Pension ist monatlich um 1000 Euro niedriger als die vertragliche Zusage, auf die ich mich 35 Jahre lang verlassen habe. Ich wurde also durch meinen ehemaligen Dienstgeber betrogen und die Politik hat hier durch die Schaffung des "Österreichmodells der Pensionskasse" ausreichend Schützenhilfe geboten. Dadurch wurde ich um einen wesentlichen Teil meiner Lebensleistung gebracht!

    Günter Braun,

    1020 Wien

    Die paradoxe Zeit,
    in der wir leben

    Wir haben die Zäune an den Grenzen abgebaut und um jede Großveranstaltung in unseren Städten werden Zäune zum Schutz unserer Bürger errichtet. Wir schaffen die Auslandsgeheimdienste zur Terrorabwehr ab und kontrollieren sämtliche Personendaten unserer eigenen Bürger uneingeschränkt. Wir kämpfen seit mehr als 70 Jahren gegen den Antisemitismus und importieren uns täglich tausende gelernte Antisemiten nach Europa.

    weiterlesen auf Seite 2 von 2




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-09-18 14:03:06
    Letzte ─nderung am 2017-09-18 16:18:00



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