• vom 03.10.2017, 15:04 Uhr

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    Noch eineinhalb Wochen sind es bis zur Nationalratswahl. - © apa/Barbara Gindl

    Noch eineinhalb Wochen sind es bis zur Nationalratswahl. © apa/Barbara Gindl

    Die SPÖ muss aus ihrer Geschichte lernen

    Als Sozialdemokratin ist man ja manchen Kummer gewohnt. Und man stand immer wieder hinter der Partei - und ja, oftmals mangels Alternativen. Als Betrachterin mit etwas Distanz - nein, ich bin keine Funktionärin - bleibt das Gefühl zurück: Die Sozialdemokratie lernt nicht aus ihrer leidvollen Geschichte. In gewohnter und fast liebevoller Tradition versucht sie sich in Krisensituationen, beinahe krampfhaft, als Teil des realen Systems darzustellen und dieses aufrechtzuerhalten.


    Was zählt, sind Ideen jenseits des realen Mainstreams, das Aufzeigen von Perspektiven für die realen Menschen und ihre Bedürfnisse. Keine Schlagwörter, keine schönen Reden, gespickt mit sozialdemokratischen Codewörtern, die in der Realität des politischen Alltags immer verblassen.

    Zoe Sommer,

    per E-Mail

    Die Qualitäten von
    Sebastian Kurz

    Was hat Sebastian Kurz, was andere Politiker nicht haben? Als neutraler politischer Beobachter fallen mir bei ihm sein analytisch-
    logisches Denken und seine völlig unaufgeregte Argumentation auf, gepaart mit einem gewissen charmant-höflichen Missionseifer. Dazu noch eine große Portion an unverbildetem Hausverstand, sympathischer Ehrlichkeit und Mut. Ein Politikertyp, den man leider mit der Lupe suchen muss.

    Charles Elkins,

    9300 St. Veit/Glan

    Sebastian Kurz und
    die Flüchtlingskrise

    Im dritten Teil des ÖVP-Wahlprogramms ist ungewohnte Selbstkritik nachzulesen: "Das politische Establishment hat bei der großem Flüchtlingskrise (2015) versagt."

    Zur Erinnerung: Außen- und Integrationsminister war damals schon Sebastian Kurz.

    Dr. Heinz Högelsberger,

    1190 Wien

    Die EU und die
    Nationalstaaten

    Immer wieder wird der EU vorgeworfen, sich mit Angelegenheiten zu befassen, die auf nationaler/regionaler Ebene besser aufgehoben wären. Umso wichtiger erscheint in der Rede von Jean-Claude Juncker vom 13. September folgende richtungsweisende Aussage, die zu wenig Beachtung gefunden hat: "Nicht zuletzt möchte ich - in Weiterführung der Kommissionsbemühung der vergangenen Jahre -, dass sich unserer Union stärker auf die wirklich wichtigen Dinge konzentriert. Wir sollten die Bürger Europas nicht mit Regelungs-Klein-Klein nerven, sondern in großen Dingen Größe zeigen, nicht pausenlos neue Initiativen vom Zaun brechen und Befugnisse dort, wo es sinnvoll ist, an die Nationalstaaten zurückgeben."

    Dr. Wolfgang Wolte,
    Botschafter i.R., per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-10-03 15:09:05



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