• vom 10.11.2017, 13:50 Uhr

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    Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt.

    Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt.© fotolia/darenwoodward Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt.© fotolia/darenwoodward

    Aus heutigen Skandalen
    für die Zukunft lernen

    "Das längst gesuchte Zwischenglied zwischen Affen und wahrhaft humanen Menschen sind wir selber", sagte einmal ein Verhaltensforscher. Das ist ein verantwortungsvoller Auftrag an uns - als sozial angelegte Wesen -, die Evolution in eine hoffnungsvollere Richtung kulturell und zivilisatorisch weiterzuentwickeln!


    Vielleicht bringt die Debatte um die "mächtigen alten Männer" mit ihren kruden Sexualfantasien uns wieder einen Minischritt näher zum Menschsein. Nähe auch als gemeinsam fühlbare beglückende Empfindung und als ausbalancierte Qualität der Beziehung zwischen den Geschlechtern zu etablieren. Nicht als plumpe schmierige rhetorische und gewalttätige Anmache in patriarchal-hierarchischen Machtgefügen; sei es in Hollywood, im Parlament, in Firmen, am Baugerüst, bei der Feierkultur hinter dem Bierzelt oder gar in der Intimität von Paaren oder Familien.

    Fritz Baumgartner,

    4222 St. Georgen/Gusen

    Eine umstrittene Studie zu islamischen Kindergärten

    Der Medienkonsument erlebt am Fall "Islamische Kindergärten" wieder einmal, wie der Mainstream Dinge abhandelt, die - für den Mainstream - falsch laufen. Die "One world - one man"-Sicht kann schwerwiegende kulturelle Unterschiede innerhalb der "einen Welt" nicht akzeptieren. Gleichwertig wird automatisch mit gleichartig gleichgesetzt.

    Die Studie hat auf dieses Dogma nicht Rücksicht genommen und die Andersartigkeit des Islam in seinen Werten beschrieben. Aber hier wirkt automatisch das Grundprinzip: "Was nicht sein darf, kann nicht sein." Und so wird nicht behauptet und nachgewiesen, dass die Studie falsch ist, aber fintenreich ihre Qualität schlechtgeredet - "wäre als Masterarbeit nicht durchgegangen". Was soll das? Passt das Ergebnis ideologisch nicht? Es geht nicht um Gut oder Böse - es geht um richtig oder falsch!

    Jürgen Jauch,

    4040 Linz

    Identitätskrise der
    Wiener Grünen

    Wien bräuchte dringendst eine ökologisch orientierte Partei! Stattdessen ist Maria Vassilakou durch und durch so sozialdemokratisch, dass sie sich um den Wiener SPÖ-Vorsitz bewerben sollte. Die einzigen neuen innerstädtischen Grünflächen sind grün angemalte Radwege. Statt die dichtverbauten Stadtteile aufzulockern, wurde durch Dachgeschoßausbauten das Verhältnis von Grün- zu Wohnflächen weiter verschlimmert, während im Weinviertel immer mehr Gebäude leerstehen, weil am Wochenende kein Postbus fährt. Hauptsache, Wien wächst. Fluglärm? Wurscht, dafür gibt’s WLAN auf der Donauinsel!

    Harald Frassine,

    per E-Mail




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    Dokument erstellt am 2017-11-10 13:53:05



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