• vom 20.12.2017, 13:22 Uhr

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    Wie kann guter Unterricht gelingen?

    Wie kann guter Unterricht gelingen?© Fotolia/ra2 studio Wie kann guter Unterricht gelingen?© Fotolia/ra2 studio

    Die Rückkehr
    der Schulnoten

    Und wieder findet die Debatte um Leistungen der Schule auf einem Nebengleis statt. Heute weiß man unumstößlich: Zu rund 85 Prozent entscheidet "das individuelle Tun der Lehrer vor der Klasse" über das Gelingen der Schule, darüber, ob die Schüler nach neun Schuljahren "etwas können" - die Form der Beurteilung dagegen ist marginal!


    Legendär das Malmö-Experiment: Eine der schlechtesten 9. Klassen Schwedens (15-Jährige) wurde in rund einem halben Jahr zu einer der landesweit besten, nachdem ihr die besten Lehrer Schwedens zugeteilt worden waren. Es wurde in mehreren Ländern wiederholt - mit dem gleichen Ergebnis.

    Zentral ist es, die Lehrer zu stärken! Ziffern, schriftlich formuliert, mündlich mitgeteilt - Beurteilung macht Sinn, wenn den Kindern und Eltern verantwortungsbewusst die durchdachte, natürlich lehrersubjektive Wahrheit klar und menschenverträglich mitgeteilt wird. Dorthin müssen wir zurückfinden!

    Prof. Ernst Smole,

    1080 Wien

    Eine Partei der
    älteren Bevölkerung

    Neue Parteifarbe Lila kommt. Und eine neue Partei dazu wird es auch geben. Die Österreichische Pensionisten- und Pensionistinnenpartei. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Denn die Interessen der Pensionisten werden bisher in den Entscheidungsgremien zu wenig berücksichtigt und es gibt vor allem im Nationalrat, in den Landtagen und den Gemeinderäten kaum deklarierte Vertreter dieser Bevölkerungsgruppe.

    Und die Pensionisten haben auch Sonderinteressen, so wie andere Bevölkerungsgruppen auch, die aber sehr wohl in den Vertretungskörper ihre Vertreter und Sprecher haben. Was die Vertretung der Pensionisten und Pensionistinnen in den Entscheidungsgremien in Österreich anlangt, so gibt es da einen Nachholbedarf. Einen Nachholbedarf, der in anderen Ländern nicht gegeben ist, wo die Senioren sehr wohl in den Parlamenten oft durch eigene Parteien vertreten sind.

    Peter F. Lang,

    per E-Mail

    Kein Interesse an Afrika
    in Österreichs Außenpolitik

    Was die Aktivitäten des offiziellen Österreich mit Blick auf den afrikanischen Kontinent angeht, so sind sie mehr als überschaubar. Den jüngsten Beweis dafür lieferte das fünfte Gipfeltreffen zwischen der EU und der Afrikanischen Union am 29./30. November in Abidjan, Côte d’Ivoire: Österreich war lediglich durch die Gerade-noch-Staatssekretärin im Bundeskanzleramt Muna Duzdar vertreten. Dass etwa Angela Merkel - mitten in einer angespannten Regierungsbildungsphase in Deutschland - sehr wohl nach Abidjan reiste, wurde dort besonders goutiert und als Wertschätzung gegenüber den afrikanischen Partnern verstanden.

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    Dokument erstellt am 2017-12-20 13:26:06



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