• vom 02.12.2010, 18:25 Uhr

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Update: 02.12.2010, 18:53 Uhr

Ein Italiener ist Europas Mann am Geldhahn

Francesco Papadia




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  • (mel) Wenn niemand mehr den Banken der Eurozone Geld borgt, wissen diese, an wen sie sich wenden können: Francesco Papadia ist Generaldirektor für Marktoperationen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit Europas Mann am Geldhahn.

EZB-Urgestein Francesco Papadia. Foto: archiv

EZB-Urgestein Francesco Papadia. Foto: archiv EZB-Urgestein Francesco Papadia. Foto: archiv

Er versorgt bedürftige Kreditinstitute mit günstigen Zentralbankkrediten, was in der Finanzkrise ein Austrocknen des Marktes verhindert hat.


Richten muss sich der italienische Jurist dabei nach den Regeln, die ihm der EZB-Rat vorgibt. Allerdings hat sich sein Tätigkeitsbereich zuletzt entschieden vergrößert: Mittlerweile handelt er für die EZB auch mit Staatsanleihen.

Papadia ist Notenbanker durch und durch: 1983 startete er bei der Banca dItalia, seit 1998 bekleidet er seinen Posten bei der EZB. Deren Krisenmaßnahmen hält der Italiener für erfolgreich, wobei "radikale Veränderungen" - zumindest bis 2009 - gar nicht notwendig gewesen seien. Einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber in Erscheinung getreten ist er nur 2002: Damals räumte er ein, dass die EZB den Bargeldbedarf bei der Euro-Einführung unterschätzt hatte.



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Dokument erstellt am 2010-12-02 18:25:05
Letzte Änderung am 2010-12-02 18:53:00


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