
(cb) Verwaiste literarische Kultfiguren wie Sherlock Holmes oder James Bond sind Problemfälle. Die Leser lieben sie und fordern Nachschub - allein die, die für Original-Nachschub sorgen könnten, weilen längst nicht mehr unter uns. Die Nachlassverwalter tragen das schwere Los, adäquate Ersatz-Autoren zu finden. Kein Wunder, dass das nicht allzu oft passiert. Nachdem kürzlich mit viel Hallo ein Abenteuer des Meisterdetektivs aus einer Feder, die nicht Arthur Conan Doyle gehörte, in die Buchhandlungen kam ("Das weiße Band"), ist es auch für James Bond wieder soweit. Der Schriftsteller William Boyd wurde beauftragt, einen neuen James-Bond-Roman zu schreiben. Der Autor ist bekannt für seinen nicht gerade sparsamen Umgang mit Empire-Klischees, manche kennen die Verfilmung seines Romans "A Good Man in Africa" mit Sean Connery. Über Inhalt und Titel des neuen Bond-Romans verrät der Schotte nichts, das Buch wird nächstes Jahr erscheinen. Die Handlung ist übrigens im Jahr 1969 angesiedelt - da war Ian Fleming, James Bonds Erfinder, seit fünf Jahren tot.
(klh) Recep Tayyip Erdogan scheint derzeit darum bemüht, das Bild, das seine Gegner von ihm haben, zu verstärken: Indem der türkische Premier die...weiter
(rm) Am 7. April hatte er die Vorwahlen der Demokratischen Partei (PD) für die Bürgermeisterkandidatur in der italienischen Hauptstadt mit einem...weiter