
Felipe Juan Pablo y Alfonso de Todos los Santos de Borbón y Grecia hat derzeit Gelegenheit zum Üben: Spaniens 44-jähriger Kronprinz muss nämlich derzeit seinen Vater Juan Carlos (74) bei mehreren offiziellen Terminen vertreten, weil sich dieser ja bei der umstrittenen Elefantenjagd in Botswana die Hüfte gebrochen hat.
Der Thronfolger hat einen recht guten Stand bei der Bevölkerung, vor allem seit seiner Hochzeit mit der ehemaligen Journalistin Letizia Ortiz Rocasolano am 22. Mai 2004, mit der er zwei Kinder hat: Leonor (6) und Sofia (4). "Der sonst entscheidungsschwache Prinz hat mit der Wahl seiner Ehefrau genau die richtige Entscheidung getroffen", sagte der Schriftsteller Francisco Umbral nach der Märchenhochzeit.
Seine schulische Laufbahn absolvierte Felipe zunächst in Madrid und dann am Lakefield College in Toronto, ehe er von 1985 bis 1988 in Heer, Marine und Luftwaffe diente. Im Anschluss studierte er Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, zum Teil auch in Washington. 1992 war er Mitglied des spanischen Segelteams bei Olympia (Rang sechs in der Soling-Klasse).
(wk) Kritiker nennen ihn "eine schlechte Kopie" seines Idols Hugo Chávez. Wie der frühere Präsident findet Wahlsieger Nicolás Maduro den größten...weiter