
Als "Mister Bank Austria" hat er sich einen Namen gemacht, jetzt hat Gerhard Randa einen neuen Job: Er wird Aufsichtsrat bei der Volksbank International (VBI), die von der neuen Besitzerin Sberbank demnächst ein neues Branding bekommen soll. Das Auffälligste im Lebenslauf des 67-jährigen Diplomkaufmanns, der seine Bankkarriere 1967 mit knapp 23 Jahren bei der damaligen Zentralsparkasse begann, sind die insgesamt mehr als 20 Fusionen, die er über die Bühne brachte. Zuerst im Vorstand der Creditanstalt (CA), wechselte Randa 1990 als Generaldirektor zur Länderbank, die kurz darauf mit der Zentralsparkasse zur Bank Austria fusionierte. Ab 1995 stand er als Generaldirektor an der Spitze der größten österreichischen Bank, die 1997 die CA übernahm, ehe sie 2000 von der HypoVereinsbank (HVB) übernommen wurde (seit 2005 gehört sie der UniCredit). Sein frühzeitiger Abgang 2005 soll mit dem HVB-Management zu tun gehabt haben, dem der Österreicher Randa "lästig" geworden sei.
Privat liebt der Vater zweier erwachsener Kinder Jazz und ist bekennender USA-Fan.
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