• vom 26.04.2012, 18:29 Uhr

Porträts

Update: 26.04.2012, 18:54 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Der "Ferrari auf Schiene" geht an den Start

Luca Cordero di Montezemolo





Da mag der Zug patriotisch "Italo" und das Unternehmen schlicht Nuovo Transporto Viaggiatori (NTV) heißen - in den Medien ist dennoch nur die Rede vom "Ferrari auf Schienen". Der 64-jährige Bologneser Luca Cordero di Montezemolo, Spross eines piemontesischen Adelshauses, investiert gut eine Milliarde Euro in Züge, die ab 28. April mit 360 km/h Spitze durch Italien brausen und der Staatsbahn Konkurrenz machen sollen. Montezemolos ganze Karriere ist eng mit Ferrari verbunden. Durch einen Anruf bei einer Radiosendung wurde Enzo Ferrari auf ihn aufmerksam und machte den Studenten 1973 zu seinem Assistenten und kurz darauf Leiter der (vor Niki Lauda wenig erfolgreichen) Rennabteilung Scuderia Ferrari. 1991 holte Fiat- und Ferrari-Eigentümer Gianni Agnelli den Juristen als Sanierer an die Spitze von Ferrari, das nach dem Tod des Patriarchen Enzo 1988 in die Krise geschlittert war. Nach dem Tod der Brüder Agnelli führte er von 2004 bis 2010 auch die Fiat Group. Zum großen Montezemolo-Firmengeflecht zählt auch das österreichische Traditionsunternehmen Gebrüder Thonet.

Werbung




Schlagwörter

Porträt

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-26 18:35:05
Letzte Änderung am 2012-04-26 18:54:31


Beliebte Inhalte





Werbung




Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung