
(art) Für seine Kollegen war es ein Schock, für die Pressevertreter Anlass für Standing Ovations und für ihn selbst eine "Erleichterung", wie er sagte. Nach seiner Viertelfinal-Niederlage gegen Stephen Maguire bei der WM in Sheffield erklärte die Snooker-Ikone Stephen Hendry den sofortigen Rücktritt vom Profisport.
Der siebenfache Weltmeister ist 43 Jahre alt, das ist für Billardspieler kein Pensionsantrittsalter, und auch seine vorangegangenen Leistungen bei der WM konnten sich sehen lassen. Trotzdem ist die Entscheidung nur konsequent. In den vergangenen Jahren konnte der Schotte, der mehr als ein Vierteljahrhundert lang am Tisch stand und den Sport nach seinem kometenhaften Aufstieg durch sein risikoreiches Spiel revolutioniert hat, nicht mehr an jene Erfolge anschließen, die ihm in den Neunzigern den Beinamen "Golden Boy" und insgesamt rund elf Millionen Euro Preisgeld eingebracht haben. "Ich spiele nicht mehr so, wie ich mir das vorstelle, und das viele Training macht keinen Spaß mehr", sagte er. "Genug ist genug."
(wk) Kritiker nennen ihn "eine schlechte Kopie" seines Idols Hugo Chávez. Wie der frühere Präsident findet Wahlsieger Nicolás Maduro den größten...weiter