
(irr) Seine Größe ermisst sich am Kleinen: Eine Glühbirne und ein Häuflein Draht - mehr brauchte Daniel Düsentrieb nicht, um das Wunder der künstlichen Intelligenz zu erschaffen. Dass der Diplom-Ingenieur um sein "Helferlein" umso weniger Wind macht, zeigt die Rastlosigkeit dieses Genies, das nun schon seit 60 Jahren in Walt Disneys Entenhausen werkt -und dort auch längst einen Vorreiter der Alleskönner-Handys ersonnen hat: das Bügeleisen-Telefon. Das Motto "Dem Ingeniör ist nichts zu schwör" hat Düsentrieb freilich mit weit Kurioserem bekräftigt. Dunkellicht (macht Helles nachtschwarz), Intelligenzstrahler (macht Tiere klug), Rückenkratzer, Raumschiff - alles in null Komma nix ertüftelt. Wobei sich das spleenige Huhn, das Geistesblitze notfalls per Hammerschlag erzwingt, durch Betriebsunfälle nicht bremsen lässt - und auch nicht von bornierten Biederenten, die für vieles noch nicht bereit sind. Die Menschenwelt freilich liebt die Figur aus der Feder von Carl Barks -und wird nun mit einem "Lustigen Taschenbuch" voller Düsentrieb-Furor beglückt.
(wk) Kritiker nennen ihn "eine schlechte Kopie" seines Idols Hugo Chávez. Wie der frühere Präsident findet Wahlsieger Nicolás Maduro den größten...weiter