• vom 07.05.2012, 17:42 Uhr

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Update: 14.08.2012, 17:11 Uhr
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Porträt

Wolfgang Kubicki



  • Selbstdarsteller erhält Lorbeeren für Wahldebakel

FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki

FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki© dapd FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki© dapd

(da) Eine Partei verliert fast die Hälfte ihrer Stimmen, und der Spitzenkandidat wird für diese "Leistung" frenetisch gefeiert. Geschehen am Sonntag in Schleswig-Holstein, wo die FDP unter Wolfgang Kubicki (60) von knapp 15 auf 8,2 Prozent der Stimmen abstürzte. Macht nichts - angesichts der Befürchtung vor einigen Wochen, die Liberalen würden nicht einmal in den Landtag wiedergewählt.

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Der begnadete Selbstdarsteller Kubicki riss das Steuer dank Instinkt und Rücksichtslosigkeit herum: Frontal attackierte er den erfolglosen und uncharismatischen Parteichef Philipp Rösler, indem er dessen wirtschaftsliberalen Kurs als "kaltherzig" brandmarkte. Prompt flogen dem Kieler Rechtsanwalt die Herzen der Wähler zu - und Rösler fliegt wohl demnächst von der Spitze der Liberalen.

Bereits mit 19 Jahren trat Kubicki, Vater zweier Töchter, der FDP bei. Er gilt als Vertreter des sozial-liberalen Flügels. Eine Bande, die bis ins Privatleben reicht: Kubicki ist mit dem Lebenspartner des Berliner SPD-Bürgermeisters Klaus Wowereit verwandt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-07 17:47:09
Letzte Änderung am 2012-08-14 17:11:31


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