• vom 21.05.2012, 17:46 Uhr

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Update: 22.05.2012, 17:23 Uhr
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Porträt

Cecilia Bartoli



  • Festspielglanz dank einer Barockverführerin

Cecilia Bartoli, illustre Chefin an der Salzach.

Cecilia Bartoli, illustre Chefin an der Salzach.© EPA Cecilia Bartoli, illustre Chefin an der Salzach.© EPA

(irr) Auch das war wohl ein Argument, um die Mezzosopranistin mit Leitungswürden zu betrauen: Cecilia Bartoli ist nicht nur Trägerin eines glamourösen Namens. Sie verfügt auch über ebensolche Kontakte. Und die sichern Salzburg demnächst midasartige Strahlkraft: Luxusstimmen wie Anna Netrebko und Piotr Beczala adeln die ersten Pfingstfestspiele unter Bartolis Leitung (25. bis 28. Mai). Wobei die Diva als Kleopatra in der zentralen Festivaloper glänzt, Händels "Giulio Cesare".

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Dank zehn Millionen verkauften CDs darf Bartoli, 1966 geboren, als Popikone des Barock gelten: Keinem gelingt das Kunststück besser, Massen für Raritäten zu entflammen - was der Römerin spätestens 1999 mit einer Einspielung der vormals als Ladenhüter geltenden Musik Vivaldis glückte. Um den vermeintlichen Mozart-Mörder Antonio Salieri erwarb sich die Besitzerin einer glutvoll-artistischen Stimme ebenso Meriten. Bei den schon bisher barocklastigen Pfingstfestspielen thront die "Barockkönigin" jedenfalls am rechten Platze - und dürfte dem Vorposten der Sommerfestspiele die Relevanz erhalten.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-21 17:53:06
Letzte Änderung am 2012-05-22 17:23:58


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