
(greu) Erst vorige Woche ließ sich George Lucas auf dem roten Teppich in Cannes blicken, doch jetzt hat der Schöpfer und steinreiche Rechte-Inhaber der "Star Wars"-Filme seinen völligen Rückzug aus dem Filmgeschäft verkündet. Zumindest aus jenem Teil, der Lucas bisherige Karriere bestimmte: Er wolle keine Blockbuster-Filme mehr drehen und sich aus dem Tagesgeschäft bei "Lucasfilm" zurückziehen, verriet er einem Magazin. Stattdessen will Lucas, der neben "Star Wars" auch die "Indiana Jones"-Filme produzierte, künftig "als Pensionist in meiner Garage sitzen und mit Hammer und Säge an meinen eigenen Hobbyfilmen werken". Was zu erwarten ist? "Ich wollte immer schon experimentelle Filme machen, ohne mich um ihren Erfolg an der Kinokasse kümmern zu müssen." Tatsächlich begann der Jedi-Meister als Arthaus-Filmer: Sein Debüt "THX 1138" aus dem Jahr 1971 (nach dem später ein Tonzertifizierungsverfahren benannt wurde) war ein gesellschaftskritisches Sci-Fi-Drama. Vielleicht sehen wir Lucas neue Filmkunst ja demnächst in Cannes. Möge die Macht mit ihm sein.
(wk) Kritiker nennen ihn "eine schlechte Kopie" seines Idols Hugo Chávez. Wie der frühere Präsident findet Wahlsieger Nicolás Maduro den größten...weiter