
(kats) Medienanfragen möchte er derzeit nicht beantworten. Kein Wunder, hat sich Elmar Märk doch mit seinem jüngsten Interview beruflich um Kopf und Kragen geredet: Der designierte Direktor der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT), erklärte die PHs de facto für tot -worauf ihn Unterrichtsministerin Claudia Schmied noch vor Dienstantritt wieder abberief. Dagegen wehrt sich nun nicht nur der Hochschulrat, Kritik gibt es auch seitens der ÖVP und der Opposition.
Dass Märk seine Aussage unbedacht getätigt haben könnte, glaubt niemand, der ihn kennt. Er sei ein "Beamtentyp", ein kühler Kopf, heißt es - eine Zusammenführung der Lehrerausbildung sei auf die Dauer unausweichlich. Darum geht es in dem Streit aber nicht. Denn der langjährige Direktor der größten HTL in Tirol wurde von der ÖVP nominiert, zudem ist er bereits im Pensionsalter. Schließlich habe ihm auch die Tatsache, dass sein Bruder Tilman Rektor der Uni Innsbruck ist, nicht genützt. Kurzum: Märk lieferte dem Ministerium eine Steilvorlage für einen Machtkampf mit der ÖVP.
(wk) Kritiker nennen ihn "eine schlechte Kopie" seines Idols Hugo Chávez. Wie der frühere Präsident findet Wahlsieger Nicolás Maduro den größten...weiter