Rudolf Haberleitner (67) setzt auf Diskretion: Auf der eigenen Homepage wirbt er mit 30 Jahren Erfahrung als internationaler Consulter mit Fokus auf Restrukturierung, Turnaround-Management, M&A und Corporate Finance - Namen werden aber keine genannt.

Auch welche Investoren hinter dem von ihm 2009 gegründeten Private Equity Fonds "TAP 09" stehen, der jetzt Schlecker-Österreich übernommen hat, ist vorerst unbekannt.
"The Turnaround Platform" wirbt mit der Unabhängigkeit von Banken und Finanzmärkten, die Renditeerwartungen für die Anleger werden durchaus selbstbewusst mit "mindestens 20 Prozent pro Jahr" angesetzt.
Kritik hatte Haberleitner 2001 auf sich - und die damalige FPÖ-Infrastrukturministerin Monika Forstinger - gezogen, als bekannt wurde, dass er bei der staatlichen Gesellschaft des Bundes für industriepolitische Maßnahmen (GBI) nicht nur als Aufsichtsrat tätig war, sondern für eine Tagesgage von 30.000 Schilling auch als Berater für die "Pleitenholding" werken sollte.
(wk) Kritiker nennen ihn "eine schlechte Kopie" seines Idols Hugo Chávez. Wie der frühere Präsident findet Wahlsieger Nicolás Maduro den größten...weiter