
(A.R.) Die Schubladisierung seiner Band in den Gothic-Bereich lehnte Robert Smith als Frontmann der britischen Weltschmerz-Institution The Cure immer ab - schließlich sei sein Lebensprojekt nichts weniger als ein eigenes Genre. Dass Smith seinen Dienst mit 53 Jahren doch etwas würdelos als gealterter Vamp mit Vogelnestfrisur und kreidebleich geschminktem Antlitz versieht, ändert an dieser Einschätzung freilich wenig.
Seit 1976 also wird bevorzugt die Schattenseite des Lebens besungen. Nach Anfängen zwischen (Post-)Punk und New Wave und mit "Boys Dont Cry" als erstem Hit ging es über düstere Meisterwerke wie "Pornography" aber auch in Richtung Pop. Radiotaugliche, einem Mainstreampublikum wohlvertraute Songs wie "Friday Im In Love" bescherten der Band jene Sicherheiten, die eine selbstbestimmte Karriere ermöglichten.
Heute regiert mit dreistündigen Konzerten die Erbverwaltung: Dass diese aber hervorragend klingt, kann am Samstag in St. Pölten nachgeprüft werden - wenn The Cure das Frequency-Festival als Headliner beenden.
(klh) Recep Tayyip Erdogan scheint derzeit darum bemüht, das Bild, das seine Gegner von ihm haben, zu verstärken: Indem der türkische Premier die...weiter
(rm) Am 7. April hatte er die Vorwahlen der Demokratischen Partei (PD) für die Bürgermeisterkandidatur in der italienischen Hauptstadt mit einem...weiter