• 24. Mai 2013

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen

Sie sind hier:


Cartoons

06.03.2012, 14:19 Uhr
  • Lesenswert (7)
  • Empfehlen/Teilen
  • facebook twitter

Historische Cartoons


  • Zur Zeit von Nicolas-Toussaint Charlet (1792-1845) lebten Karikaturisten vor allem vom direkten Verkauf ihrer Werke, wie das Bild "Der Litographienhändler" zeigt. George Cruikshank (1792-1878) zeichnete 1821 den "legitimen Vampir", um auf die enormen Sonderzuschüsse aufmerksam zu machen, die Georg IV  verprasste. Honoré Daumier (1808-1879) stellte die Londoner Konferenz von 1830 dar, bei der die Unabhängigkeit Belgiens beschlossen wurde. Zur gleichen Zeit wurde der polnische Aufstand gegen Russland niedergeschlagen. Das Blatt "Sauvant la caisse!" vom zeigt Honoré Daumier den selbsternannten Kaiser von Haiti, Fausti(n) Soulouque, auf der Flucht mit der Staatskasse 1859. Kritisiert sollte damit freilich Napoleon III werden. Da war Thomas Theodor Heine (1867-1948), der Gründer des "Simplicissimus",(1896) streng: Ohne christliches Begräbnis gibt es keine Flügel. Titelsucht 1904: Olaf Gulbransson (1873 -1959) verspottete den Berliner Hofmaler Anton von Werner mit der Zeichnung "Orden verpflichten". Josef Benedikt Engl (1867-1907) erklärte 1903 die materielle Grundlage der Metaphysik. Carl Josef (eigentlich: Carl Josef Pollak, 1877-1937) machte sich 1917 in der "Muskete" über christliche Doppelmoral lustig. 1927 kritisierte Gulbransson den US-amerikanischen Justizmord an Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti: "Die Elektrizität funktioniert in Amerika rascher als die Justiz." 1930 entlarvte Gulbransson die Rede von der Abrüstung im Simplicissimus als Geschwafel.


Nichts Neues unter der Sonne, das gilt auch für die politische Karikatur, wie man anhand dieser Bilderstrecke feststellen kann.


Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Werbung



Beliebte Inhalte



"Totally sexy" lautet hier das Motto. Und das um jeden Preis. - Luiza Puiu
  • Label balanciert auf dem schmalen Grat zwischen sexy und ordinär.
  • weiter

RBI-Chef Herbert Stepic stellt seine Funktion als CEO zur Verfügung. - APAweb / Hans Klaus Techt
  • "Mr. Osteuropa" verabschiedet sich von seinem "Lebenswerk"
  • weiter

Solidarität, Unverständnis, aber auch Furcht und Hass machen sich in London breit. - APAweb/REUTERS/Luke MacGregor
  • Islamistischer Tathintergrund: Polizei geht von "einsamen Wölfen" aus.
  • weiter

In knapp mehr als vier Minuten - 20 hätte er gehabt - handelte Faymann, ganz ohne einleitende Worte, die 15 Fragen ab. - APAweb/Jäger
  • Kanzler versicherte mehrfach, dass das Bankgeheimnis für Steuer-Inländer nicht angetastet wird.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Reinhard Göweil Die fünf Agrarkonzerne Monsanto, Pioneer, Syngenta, Limagrain und Bayer kontrollieren weltweit zirka 63 Prozent des Saatguts...weiter





Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

23.05.2013: Nach 28 Jahren stießen Biologen auf eine unbekannte Affenart in Afrika: die Lesula-Affen. Sie leben versteckt in der Lomami-Region in der Dem. Rep. Kongo und wurden nun von der Universität von Arizona für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Werbung