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Cartoons

19.07.2012, 18:35 Uhr
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Historische Cartoons (2)


  • In Frank Leslie's Illustrated Newspaper machte der Herausgeber 1884 auf die Rechtlosigkeit der Arbeitnehmer aufmerksam. Als Aufhänger diente ihm die Labor Day Parade auf dem Broadway. - Georgia State University Library / Public Domain Angesichts der erstarkenden Arbeiterbewegung entwickelte die Gegenseite umfangreiche Propagandaaktivitäten: Irische, amerikanische und chinesische Arbeiter wurden gegeneinander aufgehetzt. (Die Karikatur erschien etwa 1865 in San Francisco.) - Public Domain 1870 wurden in einer Schuhfabrik in North Adams, Massachusetts chinesische Arbeiter als Lohndrücker eingesetzt. Der berühmte Cartoonist Thomas Nast (1840-1902) stellte die Taktik der Eigentümer als Naturereignis dar. - Public Domain Samuel D. Ehrhart (1862-1937) zeichnete 1888 für das Magazin Puck einen Unternehmer, der seine Belegschaft gegen billige, eingewanderte Arbeitskräfte austauscht. - Public Domain Udo J. Keppler (1872-1956) führte 1912 vor, wie die Monopole von Dumpinglöhnen profitieren. Thomas Nast stand klar auf der Seite der Unternehmer. In seiner Darstellung von 1871 darf der Arbeiter seine Freizeiot genießen, während sich der Fabriksbesitzer mit Plänen und Vorschriften quält. - Georgia State University Library / Public Domain Frederick Burr Opper (1857-1937) verspottete in den 1880ern die Auseinandersetzungen zwischen organisierten und unorganisierten Arbeitern, denen er "respektable Männer" gegenüberstellte. - Georgia State University Library / Public Domain Eugene Zimmerman (1862-1935) warf 1885 den Gewerkschaften vor, mit ihren Aktionen die Arbeitnehmer zu schädigen. - Georgia State University Library / Public Domain James Albert Wales (1852-1886) stellte 1886 den Staat ohnmächtig zwischen Kapital und Arbeit dar... - Georgia State University Library / Public Domain Der stilbildendeThomas Starling Sullivant (1854-1926) fürchtete sich1920 in Life vor Auswirkungen der Gewerkschaften auf das Jenseits. - Public Domain John Scott Clubb (1875-1934) verunglimpfte 1914 die Gewerkschafter der "The Industrial Workers of the World" (IWW) als "I Won't Workers". - Library of Congress 1888 sah Wales anarchistische Einflüsterer, die den Arbeitsmann vom rechten Weg abbringen wollen. - Georgia State University Library / Public Domain 1903 postulierte Udo J. Keppler (1872-1956) für den "Puck" zeichnerisch das Recht des Unternehmers auf Aussperrung. - Library of Congress "Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will", schrieb Georg Herwegh 1863. Chicago konnte sich davon unter anderem beim Eisenbahnstreik 1888 überzeugen (Grafik von Walter Burridge, 1857-1913). - Georgia State University Library / Public Domain Samuel D. Ehrhart (1862-1937) verglich 1889 die Räuberbarone des Mittelalters und der Neuzeit. - Georgia State University Library / Public Domain
  • Bernhard Gillam (1856-1896) nannte 1883 die Magnaten Cyrus Field, Jay Gould, Cornelius Vanderbilt und Russell Sage mit bitterer Ironie "Beschützer unserer Industrien". - Library of Congress 1900 wurden in den USA mehr als 1,7 Millionen arbeitende Kinder gezählt. 1911 erschien diese Zeichnung. Erst 1938 wurde die Kinderarbeit verboten. - Public Domain Art Young (1866-1943) führte 1914 seinen Lesern vor Augen, wem die Kinderarbeit nutzt: Während der Vater arbeitslos am Tisch sitzt, führt ein Gespenst namens "Notwendigkeit" das Kind in die Fabrik. - Library of Congress Lewis Wickes Hine (1874-1940) dokumentierte mit seiner Kamera jahrelang das Elend der arbeitenden Kinder. Vermutlich 1914 verfertigte er diese Zeichnung für Life. - Library of Congress
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Der Kampf der Arbeiter um ihre Rechte wurde nicht zuletzt publizistisch geführt. In den USA zeichnete die überwiegende Anzahl der Karikaturisten des 19. Jahrhunderts mit Ingrimm gegen die Gewerkschaften. Die Herren Zeichner an ihren Schreibtischen fühlten sich den manuell arbeitenden Lohnabhängigen haushoch überlegen. Dazu kamen die Rücksichten, die sie auf ihre Eigentümer nehmen wollten oder mussten...


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