• 25. Mai 2013

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen

Sie sind hier:


Fotostrecken

11.09.2012, 15:22 Uhr
  • Lesenswert (2)
  • Empfehlen/Teilen
  • facebook twitter

US-Wahl: Weitere Kandidaten


  • Nicht nur Barack Obama und Mitt Romney wollen ins Weiße Haus. - Юкатан - Creative Commons "Minimum government, maximum freedom" lautet der Wahlspruch der Libertarian Party. Der ehemalige Gouverneur Gary E. Johnson und der pensionierte Richter James P. Gray wollen denn auch keine allgemeine Krankenversicherung, geringe Steuern auf Besitz, kaum staatliche Infrastruktur und unterstützen die Freigabe von Marihuana. Die Ärztin Jill Stein und die Sozialarbeiterin Cheri Honkala treten für die Green Party an. Ihr Programm, genannt "Green New Deal", umfasst ein Beschäftigungsprogramm, den Ausbau der Rechte der Arbeitnehmer, eine solidarische Krankenversicherung nach europäischem Vorbild sowie Maßnahmen zur Senkung der Wohnkosten. Dazu kommen die Förderung erneuerbarer Energie und lokaler Unternehmen, eine strenge Bankenaufsicht sowie eine Wahlreform. Sowohl Johnson wie Stein dürfen vom  Oval Offic träumen. Beide treten in genügend Bundesstaaten an, um zumindest theoretisch die Mehrheit der Wahlmänner (270) zu gewinnen. - Paul Morse, White House - Public Domain In der Praxis stehen die Chancen freilich für beide Paare schlecht. Das beste Ergebnis der Libertarian Party erzielten Ed Clark & David H. Koch 1981 mit 921.299 Stimmen (1,1%). Die junge Green Party kann immerhin auf das Ergebnis von 2000 verweisen, als Ralph Nader und Winona LaDuke 2.882.000 Stimmen (2,74%) erlangten. Mehr als 150 Wahlmänner kann theoretisch die Constitution Party holen. Ihr Kandidat, der 1946 geborene Kandidat Virgil Goode, hat bereits eine bunte politische Karriere hinter sich, in deren Verlauf er erst als Demokrat und danach als Republikaner im Repräsentantenhaus saß. Gemeinsam mit Jim Clymer hält er für die Partei, die sich auf die Bibel beruft das uneingeschränkte Recht auf Waffen hoch, will niedrigere Steuern und Atomkraftwerke und kämpft gegen Abtreibung, Spanisch als zweite Sprache der USA, illegale Einwanderer und Obamas Krankenversicherung. Der Jurist und vormalige Bürgermeister von Salt Lake City, Ross C. Anderson, tritt mit dem Aktivisten und Schriftsteller Luis Rodriguez für Justice Party an, die Anderson nach seinem Austritt aus der Demokratischen Partei gegründet hat. Zu den wesentlichen Punkten des Programms gehören umfassende Umweltschutzmaßnahmen (insbesonders gegen die Klimaerwärmung), die Schaffung eines klar strukturierten Einwanderungssystems, das sozialen und ökonomischen Anforderungen gerecht wird, Mindestlöhne, der Ausbau des Arbeitnehmerschutzes sowie das Ende der Steuervorteile großer Konzerne. Anderson tritt für eine neue internationale Rolle der USA ein, die auf moralischen Ansprüchen fußt. Dementsprechend werden Folter, Sondergefängnisse und die Todesstrafe strikt abgelehnt. Als einer wenigen Kandidaten, die sich konkret mit Außenpolitik befassen, votiert Anderson für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt. Die 1967 gegründete Peace and Freedom Party (PFP) ist vor allem in Kalifornien aktiv. Ihre Kandidatinnen sind die Schauspielerin Roseanne Barr und die Friedensaktivistin Cindy Sheehan. Die Partei hat Sozialismus, Demokratie und Feminismus auf ihre Fahnen geschrieben. Zur den Anliegen im Wahlkampf gehören Maßnahmen zur Schaffung "grüner Jobs", der Rückzug aus Afghanistan, die Streichung der durch Bildung entstandenen Schulden ("school loans"), sauberes Wasser und gesunde Lebensmittel sowie die Freigabe von Marihuana. - Bastique - Creative Commons / PR Photo Tom Hoefling tritt für die America's Party an, deren Vorsitzender er ist. Der Vater von neun Kindern aus zwei Ehen fordert ein gesetzliches Abtreibungsverbot und die verfassungsmäßige Verankerung der Ehe zwischen Mann und Frau. Wirtschaftspolitisch tritt der Bewunderer Ronald Reagans für möglichst wenig staatliche Eingriffe in den Markt ein, außenpolitisch greift er Reagans Slogan "Peace through Strength" auf. Dementsprechend unterstützt er das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen. Von seinem Co-Kandidaten J.D. Ellis erfährt man kaum mehr als den Namen... Schließlich gibt es Kandidaten, die nur in wenigen Staaten mit einem Potential von unter 50 Wahlmännern antreten. Die Sozialisten Stewart Alexander und Alex Mendoza (Socialist Party USA) fordern eine gesetzliche Krankenversicherung und kostenlose Bildung bis zum College. In Europa wäre er damit mehrheitsfähig. Die American Third Position Party (A3P) verkündet die Überlegenheit der weißen Rasse ("white supremacy"). Sie gibt den Einwanderern die Schuld an zahlreichen Problemen wie Umweltschäden, Kriminalität und dem Verfall der familiären Werte und will verhindern, dass die USA, "das Brasilien der nördlichen Halbkugel" wird. Zu ihrem Programm gehören ein protektionistisches Politik- und Wirtschaftsmodell samt Austritt aus internationalen Organisationen wie UNO, NATO, NAFTA, GATT und WTO und die Ausweitung der Todesstrafe. Das Bildungssystem soll sich an traditionellen amerikanischen Werten orientieren und der Kontrolle "sozialer und kultureller Marxisten" entzogen werden. Ihre Kandidaten sind der Filemacher Merlin Miller und die pernsionierte Psychiaterin Virginia Abernethy. Für die Reform Party soll Andre Barnett mit Kenneth Cross als Running Mate Stimmen holen. Der 1976 geborene Barnett wird als "erfolgreicher Soldat, Geschäftsmann, Kleinunternehmer und nachgefragtes Fitness Model" vorgestellt. Er will die Gesetzgebung auf der Bibel aufbaueb und Gott ins Bildungssystem zurückbringen. Jobs sollen durch Senkung der Körperschaftsteuer geschaffen werden. Das ausgesprochene Ziel ist, die USA zur Steueroase zu machen. Protektionistische Maßnahmen wie Strafzölle für Importe soll die Wirtschaft konkurrenzfähig halten. Die marxistisch-leninistische Party for Socialism and Liberation (PSL) ging 2004 aus der Workers World Party (WWP). Sie hat Peta Lindsay and Yari Osorio nominiert und tritt für das Recht auf Arbeit, kostenlose Bildung und eine allgemeine Krankenversicherung ein. Die PSL ist für den weltweiten Rückzug der amerikanischer Truppen, volle Bürgerrechte für Einwanderer, die Förderung der Gewerkschaften, kostenlose Abtreibung, homosexuelle Ehen und - last not least - die Abschaffung des Kapitalismus. Für die  Socialist Equality Party kämpfen Jerry White und Phyllis Scherrer für das Recht auf Arbeit, Mindestgehälter, billiges Wohnen, kostenlose Bildung und ein Gesundheitssystem, das allen Bürgern gleichermaßen zur Verfügung steht. Die Ziele der trotzkistischen Partei umfassen die Verstaatlichung der Energieunternehmen und der großen Trusts, die Enteignung der Großbanken und den Rückzug aller US-Truppen. Die Prohibition Party (oben) will alle Drogen verbieten und alle Gesetze abschaffen, die auf "fremdem oder internationalem Recht" aufgebaut sind. Die Objectivist Party (links unten) will die auch von Paul Ryan geschätzte Ayn Rands Philosophie des Objektivismus in die Politik tragen und bezeichnet ihre Kampagne als "Kreuzzug". Die Socialist Workers Party (rechts unten) will hingegen eine revolutionäre Massenbewegung in den USA aufbauen.
  • Die Boston Tea Party entstand 2006 aus Unzufriedenen in der Libertarian Party (LP). Über die Positionen der Libertären hinaus forderte sie den weltweiten Rückzug aller US-Truppen, das Verbot jeglicher Überwachungsmaßnahmen ohne richterliche Anordnung, eine Ende des "Kriegs gegen Drogen", die Abschaffung des halbstaatlichen Zentralbank-Systems der Federal Reserve und die ungehinderte Einwanderung. 2012 zog die Partei zunächst ihre Kandidatin wegen Schwindelns zurück und stellte den Anwalt Jim Duensing auf. Aufgrund mangelnder Mitglieder hat sie sich allerdings am 22. Juli 2012 aufgelöst...
Seitennavigation


Neben den Demokraten und Republikanern treten zahlreiche kleine Parteien zur Wahl an. Nur Wenige haben zumindest die theoretische Chance zu gewinnen.


Weitere Fotostrecken

777 - APAweb/HERBERT P. OCZERET Fotostrecke 13 Bilder

1001 Nacht in Wien
1 - Christian Baha, Zürich © VBK, Wien, 2013 Fotostrecke 12 Bilder

"Immer wieder gelandet beim Kind"
kdwa19 - APAweb /AP /Sotheby's, File Fotostrecke 51 Bilder

Kulturbild der Woche
20130524 -  APAweb / EPA/HERBERT PFARRHOFER Fotostrecke 363 Bilder

Bild des Tages
20130522xboxone1 - Stephen Brashear/Invision for Microsoft/AP Images Fotostrecke 10 Bilder

Die Xbox One ist gelandet
001 Bahnhof Mailand - WZ Online / Kneidinger Fotostrecke 100 Bilder

In 100 Tagen um die Welt
Finale01 - APAweb / EPA, Janerik Henriksson Fotostrecke 26 Bilder

Die 26 Finalisten des Song Contests
can5 - APAweb / EPA/SEBASTIEN NOGIER Fotostrecke 11 Bilder

Nur am Teppich bleiben
1-Croisette - WZ Online/Matthais Greuling Fotostrecke 5 Bilder

Cannes - die Ruhe vor dem Sturm
1 - APA/HANS PUNZ Fotostrecke 8 Bilder

"Wien, Wien, nur du allein?"
20130507stk1 - APA/KHD VOITSBERG Fotostrecke 13 Bilder

Steiermark unter Wasser
1 - © by Christian Wind (www.christianwind.com) Fotostrecke 31 Bilder

Krèms fraîche
20130505salz - APA/ROBERT JAEGER Fotostrecke 15 Bilder

Impressionen einer Wahl
Maiaufmarsch Fotostrecke 12 Bilder

Der erste Mai 1933
20130430queen - APAweb/REUTERS/Cris Toala Olivares Fotostrecke 24 Bilder

Ein Thronwechsel in Orange
1MaiPoster02 Fotostrecke 17 Bilder

Der 1. Mai
20130419wood - APAweb/EPA/Patrick Pleul Fotostrecke 11 Bilder

Die schönsten Wälder der Welt
hase - APAweb/ AP /Landestheather Linz, Ursula Kaufmann Fotostrecke 9 Bilder

Die mit dem Hasen sangen
Britain US Oil Pipeline - APAweb/AP Photo/Lefteris Pitarakis Fotostrecke 7 Bilder

G-8-Treffen in London
20130404barr - APAweb/Reuters Fotostrecke 7 Bilder

Barrosos Besuch in Bildern
1 - APAweb/PFARRHOFER Fotostrecke 11 Bilder

Bieber beglückte seine "Beliebers"
1 - APAwebA/HANS PUNZ Fotostrecke 13 Bilder

Winter im Frühling
KONZERT: DEPECHE MODE - APA/HERBERT P. OCZERET Fotostrecke 9 Bilder

Depeche Mode in Wien
20130322welt1 - Foto: Privat Fotostrecke 52 Bilder

Eine Weltreise in Bildern
 - Ottitsch Fotostrecke 10 Bilder

Zeichnen nach Noten
1 - APAweb/Petros Karadjias Fotostrecke 8 Bilder

"Wir sind keine Versuchskaninchen"
1 -  © Agentur Ostkreuz / Nachlass Sibylle Bergemann Fotostrecke 9 Bilder

Marx als Werbe-Ikone
1 - APAweb / AP/Biswaranjan Rout Fotostrecke 10 Bilder

Papst mit Schatten
tsu1 - APAweb / AP Photo/Koji Sasahara Fotostrecke 9 Bilder

Fukushima: Zum Gedenken Schweigen
Scola - APAweb / Reuters, Max Rossi Fotostrecke 12 Bilder

Die Papabili
1 - Wikicommons Fotostrecke 14 Bilder

Kryptographie und Steganographie
20130211papst01 - APAweb / EPA, Oliver Berg Fotostrecke 21 Bilder

Papst Benedikt im Bild
20130211 - APAweb / John Shearer/Invision/AP Fotostrecke 19 Bilder

Lobgesänge auf die Jugend
teamaut - APAweb/Techt Fotostrecke 32 Bilder

WM-Emotionen
20130207Opernball014 - APAweb / Roland Schlager Fotostrecke 21 Bilder

Feiern, als wäre es 1899
Starsschladming01 - APAweb / APA, Hans Klaus Techt Fotostrecke 17 Bilder

Die Stars der Ski-WM in Schladming
20130201skiapp - APAweb/Robert Parigger Fotostrecke 11 Bilder

Die Apps zur Ski-WM in Schladming
Zwei Mädchen spazieren quer durch den Himmel, 1929 - © VBK, Wien 2013 / Privatsammlung Fotostrecke 12 Bilder

Der "große Unergründliche"
CANAN, ibretnüma / exemplary, 2009 - © CANAN Fotostrecke 13 Bilder

Auf der Suche nach Istanbul heute
Eine von Tokihito Ishikis Manga-Illustration in "Nihon Chinbotsu", - © Tokihito Ishiki Fotostrecke 12 Bilder

"Japan sinkt"
70th Golden Globe Awards - Show - AP /NBC, Paul Drinkwat Fotostrecke 17 Bilder

Die Golden Globes in Bildern
201201_cuba_ 01 - WZ Online/Matthias Bernold Fotostrecke 12 Bilder

Im Land der Fahradtaxis
20130107cessss - APAweb/REUTERS/Steve Marcus Fotostrecke 9 Bilder

Die ersten Bilder der CES 2013
1panorama - Riezinger Fotostrecke 32 Bilder

Wie viel Wien passt in einen Tag?
9999 - Dorotheum Wien Fotostrecke 13 Bilder

Jahr der Rekorde im Dorotheum
1 - dpa/Caroline Seidel Fotostrecke 22 Bilder

In Bildern: Wunderwelt
20121207_waldviertler1 - APAweb / Herbert Pfarrhofer Fotostrecke 4 Bilder

Der Kampf um die Bürgerbank
1 - APAweb / REUTERS/Jamil Bittar/ Fotostrecke 12 Bilder

In Bildern: Oscar Niemeyers Werke


Werbung



Beliebte Inhalte



Freundliches Lächeln zwischen Vizemarschall Choe Ryong-hae und Präsident Xi Jinping. - ap
  • Erstmals unter Kim Jong-un besucht ein nordkoreanischer Gesandter Peking
  • weiter

Mehr als 5000 "Siemensianer" arbeiten derzeit noch in der neuen "Siemens-City" in Wien-Floridsdorf. - apa
  • Auch in Österreich wackeln bis zu 1000 Arbeitsplätze
  • weiter

Herbert Stepic am Freitag vor der Presse. - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Stepic stolperte über seine publik gewordenen privaten Offshore-Geschäfte.
  • weiter

Auf Sexualverhalten bezogene Aidsbekämpfung macht wenig Sinn, so Hunsmann. - Apaweb/Pfarrhofer
  • HIV-Epidemien in Afrika gehen aus schlechtem Gesundheitszustand der Bevölkerungen hervor.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Der Radfahrverkehr soll gefördert werden. - apa/Helmut Fohringer
  • Hitzige Debatte im Gemeinderat - Öffnung von Einbahnen für Radfahrer.
  • weiter





Das Wetter meinte es nicht gut: Am Samstag Nachmittag hieß es das Ball-Publikum mit herbstlich kühlen Temperaturen am Wiener Ring willkommen.

Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971, Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers.

Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. "Erstbegehung" des Wiener Wahrzeichens:  Slackliner Christian Waldner arbeitete sich in 60 Metern über dem Boden Schritt für Schritt vom großen Steffl-Turm (Südturm) bis zum südlichen Heidenturm vor und tänzelte nach kurzer Verschnaufpause wieder retour. Der Drahtseilakt dauerte rund zehn Minuten.

Werbung