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  • vom 25.11.2012, 15:29 Uhr

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Update: 25.04.2013, 20:52 Uhr

Migration

Der Flüchtlingsprotest in Bildern


19. April 2013: "Wo wart ihr so lange?" fragen die Flüchtlinge. Seitdem sie vor zwei Monaten in das Servitenkloster gezogen sind, sind sie aus dem Blickfeld der Medien verschwunden. - © Stanislav Jenis  19. April 2013: Zwei Flüchtlinge in ihrem Zimmer im Servitenkloster. - © Stanislav Jenis  19. April 2013: Flüchtlinge sitzen in einem der Zimmer im Servitenkloster. - © Stanislav Jenis  19. April 2013: Ein Flüchtling in seinem Zimmer im Servitenkloster. Zumeist schlafen die Flüchtlinge zu viert in einem Zimmer, im Keller befindet sich ein Schlafsaal. - © Stanislav Jenis  19. April 2012: Ein Flüchtling bekommt Besuch von einem Unterstützer. - © Stanislav Jenis  19.04.2013: Die Flüchtlinge im Kellergewölbe des Klosters. Sie können bis 30. Juni im Servitenkloster bleiben. Was danach geschieht, ist unklar. - © Stanislav Jenis  19. April 2013: Etwa 60 Flüchtlinge halten sich nun im Servitenkloster auf. - © Stanislav Jenis  3. März 2013: Das Servitenkloster liegt wie die Votivkirche in Wien-Alsergrund. - © APA/HERBERT P. OCZERET  3. März 2013: Die Flüchtlinge aus der Wiener Votivkirche ziehen in das Servitenkloster in Wien-Alsergrund um. - © APA/HERBERT P. OCZERET  16. Februar 2013: Teilnehmer mit Transparenten während der Solidaritäts-Demo für die Flüchtlinge und Asylwerber in der Wiener Votivkirche. - © APA/HERBERT P. OCZERET  22. Jänner 2013: im provisorischen Lager in der Votivkirche in Wien. Die rund vierzig Flüchtlinge haben beschlossen, ihren seit 31 Tagen andauernden Hungerstreik zu unterbrechen. - © APA/HERBERT NEUBAUER  24. November 2012: Der Protestmarsch verlief laut Veranstalter und Polizei ruhig und ohne Zwischenfälle. - © REUTERS / Leonhard Foeger 



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  • Protestmarsch, Votivkirche, Servitenkloster
  • Seit fünf Monaten machen rund 60 Flüchtlinge mit ihren Protesten auf Asylpolitik aufmerksam.

Wien. (cra/fib/apa) Eine Chronologie der Ereignisse der Flüchtlingsprotestbewegung in Wien:

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24. November 2012: Eine Gruppe von Asylwerbern macht sich per "Protestmarsch" vom niederösterreichischen Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen nach Wien auf. Für menschenwürde Behandlung und für Deportationsstopp: mit diesen Forderungen waren laut Polizei rund 150 Flüchtlinge und rund 50 Unterstützer aus der Aufnahmestelle Traiskirchen nach Wien marschiert. Im Rahmen des 35 Kilometer langen Fußmarsches wuchs die Zahl der Protestierenden laut offiziellen Angaben auf insgesamt 500 an, am Abend erreichte der Demonstrationszug in Wien das Protestcamp im Sigmund-Freud-Park.

18. Dezember 2012: Eine Gruppe von Asylwerbern begibt sich in die Votivkirche - nach einigem Hin und Her wird klar, dass sie diese nicht mehr verlassen. Die Polizei wird eingeschaltet, nachdem der Pfarrer nicht so recht weiß, wie er mit der Situation umgehen soll. Kurzfristig scheint eine Räumung im Weg zu stehen, wird aber abgeblasen, als sich die Erzdiözese Wien sowie die Caritas Wien einschalten. Motto: "Die Kirche ist ein Schutzraum."

19. Dezember 2012: Die Flüchtlinge in der Votivkirche fordern ein Gespräch mit dem Innenministerium.

21. Dezember 2012: Die Erzdiözese lädt zu einem "Runden Tisch" in der Causa, an dem Vertreter von Innenministerin Johanne Mikl-Leitner und Staatssekretär Josef Ostermayer sowie von Kirche, Caritas, Diakonie, UNHCR, amnesty international und der Flüchtlinge teilnehmen. Ergebnis: Die Caritas bietet Ersatzquartiere an - die Votivkirche ist eiskalt -, das Ministerium sagt zu, dass der Rechtsanspruch auf Grundversorgung jedes einzelnen "Asyl-Campers" noch einmal geprüft wird.

22. Dezember 2012: Die Flüchtlinge nehmen das Ersatzquartier vorerst nicht in Anspruch. Die Zahl der Personen, die sich in Kirche und Camp aufhalten, variiert stark: Mal sind es mehrere Dutzend, mal nur einige wenige.

23. Dezember 2012: Mehrere Flüchtlinge kündigen an, in Hungerstreik zu gehen.

24. Dezember 2012: Am Heiligen Abend übersiedeln rund 40 Personen aus Kirche und Park ins von der Caritas bereitgestellte Notquartier. In der befinden sich damit nach Angaben der Caritas noch etwa 15 bis 20 Personen.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-11-25 15:29:36
Letzte Änderung am 2013-04-25 20:52:38

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