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  • vom 28.01.2013, 14:18 Uhr

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Update: 29.01.2013, 22:48 Uhr

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Weisheit und Wissenschaft der Wüstenstadt


Timbuktu erlebte seine Blütezeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, als es ein wichtiger Knotenpunkt der Karawanenstraßen und ein Zentrum der islamischen Gelehrsamkeit war.  (Im Bild:  König Mansamusa vor einer geografischen Karte mit Nordafrika und Europa) - © Wikicommons  333 islamische Heilige sollen in Timbuktu begraben sein. Die Heiligen werden als Beschützer der Stadt verehrt. Zudem würden sie angerufen, um etwa um Regen, eine gute Ernte oder um Glück in der Ehe zu bitten.  (Im Bild: vor der Stadtgrenze Timbutkus) - © APA/EPA/SCHNEIDER  16 Mausoleen und drei große Moscheen zogen bis zum Einfall islamistischer Banden im Vorjahr zahlreiche Touristen an. (Im Bild: Die berühmte Sankore-Moschee, im Hintergrund zu sehen). - © Wikicommons  Detail der Djingareyber-Moschee. - © Wikicommons/KaTeznik  Die Stadt verfügt auch über den einzigartigen Schatz alter, arabischer Schriften. (Im Bild: Manuskripte mit mathematischen und astronomischen Texten). - © Wikicommons  Bibliothekare konnten einen Teil der Sammlung an einem geheimen Ort in Sicherheit bringen. - © EPA/. EPA/KIM LUDBROOK  Ende Jänner 2013 wollten sich die Islamisten bei ihrer Flucht aus der Wüstenstadt erneut an alten Schriften vergehen: sie zündeten das neu gebaute Ahmed-Baba-Institut an. Wieviel Manuskripte dabei zerstört wurden, weiß man noch nicht. - © APA/dapd/ AP/Ben Curtis  Zwar haben die Islamisten die Flucht aus Timbutku ergriffen, doch die Trümmer und Ruinen bleiben.  (Im Bild: Trauer um zerstörte Gräber islamischer Heiliger). - © AP/dpa  Die Islamisten glauben, dass die Verehrung der Heiligen und ihrer Gräber gegen den Islam, der den Gläubigen gebietet, allein Allah zu verehren, verstoße. - © APA/dapd/AP  Im Jahr 2009 zählte die Wüstenstadt offiziell noch 250.000 EinwohnerInnen, ... - © APAweb/EPA/ULRIKE KOLTERMANN  ... doch viele flüchteten nach dem Einfalls Übernahme durch Islamisten aus der Stadt. - © APA/dapd/Delay  Dort wo das kleine gelbe Quadrat zu sehen ist, dort liegt Timbuktu. - © WikiCommons/Bin im Garten 



  • Sehenswert (5)





  • Timbuktu

Bamako/wien.(cra) "Mit jedem Greis, der in Afrika stirbt, verbrennt eine Bibliothek," sagte der große malische Schriftsteller Amadou Hampâté Bâ einmal. Doch nicht nur die Erzähltradition spielt in Westafrika eine große Rolle, wie die vielen alten wertvollen Schriften in der antiken Stadt Timbuktu zeigen.

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Die Zeugnisse von  Weisheit und Wissenschaft sind aber auch Zielscheiben von islamistischen Banden. Ende Jänner haben diese vor ihrer Flucht aus Timbuktu beispielsweise eine Bibliothek mit mehr als 20.000 alten Handschriften in Brand gesetzt, einige der Manuskripte stammten aus dem 13. Jahrhundert. Viele weitere berühmten Bauten in der Wüstenstadt sind seit dem Sommer von Islamisten beschädigt oder zerstört worden. Sehen Sie eine Auswahl der beeindruckenden Artefakte Timbuktus, das seit 1988 UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Siehe auch: Islamisten brannten Bibliothek von Timbuktu nieder




Schlagwörter

Fotostrecke, Bildergalerie, Mali

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2013-01-28 14:18:44
Letzte Änderung am 2013-01-29 22:48:44

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