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  • vom 13.02.2013, 12:48 Uhr

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Update: 28.05.2013, 20:10 Uhr

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Kryptographie und Steganographie


Von den Spartanern wurden bereits vor mehr als 2500 Jahren geheime Botschaften übermittelt. Zum Verschlüsseln diente ein Stück Holz mit einem bestimmten Durchmesser, genannt Skytale (griechisch für Stock‘,  oder Stab). - © Wikicommons  Die Botschaft wurde längs des Stabs auf ein Pergamentband oder einen Lederstreifen, die um den Stab gewickelt waren, geschrieben, Das Band wurde dann abgewickelt und ohne den Stab dem Empfänger überbracht. Fällt das Band in die falschen Hände, so kann die Nachricht nicht gelesen werden, da die Buchstaben scheinbar willkürlich auf dem Band angeordnet sind. Der richtige Empfänger des Bandes konnte die Botschaft nur mit einer identischem Stab lesen. Der Durchmesser des Stabes ist der geheime Code bei diesem Verschlüsselungsverfahren. - © Wikicommons  Aber auch der römischen Feldherr Julius Caesar benutzte bereits eine Art der geheimen Kommunikation für seine militärische Korrespondenz. - © APA/EPA  Dabei benutzte Caesar eine einfache Chiffrierung, nämlich die Verschiebung des Alphabets um drei Buchstaben. verwendete :  Er versetzte also einen Geheimtextbuchstaben um 3 Stellen nach links oder um 23 Stellen nach rechts. - © Wikicommons  Ebenfalls sehr alt ist die Technik der Steganographie, d.h. geheime Nachrichten werden in etwas Unauffälligem versteckt.  (Symbolfoto) - © WZOnline  Es heißt, hat man in der Antike Sklaven die Haare rasiert, die Nachricht auf den Kopf tätowiert und gewartet, bis die Haare wieder nachgewachsen sind. (Symbolfoto) - © Montage: WZO /Foto: APA  Bekannte Beispiele sind auch Wachstafeln, die normalerweise in Wachs geritzte Botschaften enthalten. (Bild: Mädchen mit Wachstafelbuch und Stilus (Herculaneum, um 50 n.Chr) - © Wikicommons  Im Gegensatz dazu wurden die geheimen Botschaften in das Holz darunter geritzt, das Wachs darüber gegossen und mit einer weiteren Botschaft versehen. (Schreibtafel der Römer) - © Wikicommons/Xenophon  Weitere historische Beispiele sind nicht oder schwer erkennbare Wasserzeichen in Papier oder Banknoten. - © APAweb /EPA  ... oder ein doppelter Boden in Paketen oder Briefumschlägen, ... - © APAweb /EPA/WU Hong  ... oder aber auch hohle Absätze und Innenräume von Schuhen zum Beispiel. - © APAweb /EPA/Telenews/ANSA  Zu weiteren bekannten Methoden der Steganographie zählt auch die "unsichtbare" Geheimtinte (durch Zitronensaft zum Beispiel), ... - © APAweb /EPA/Guzman  Als ein in der Geschichte der Spionage wohl berüchtigtes Instrument der Entzifferung gilt Metternichs "Ziffernkanzlei", Institut zur Briefspionage. Dort saßen Spezialisten, die die Briefe verdächtiger Personen überprüften und manchmal sogar mit Zusätzen versahen, um die Observierten zu verhaften. - © APAweb / EPA  Als 1848 in Wien die Revolution ausbrach, richtete sich der Zorn der Massen auch gegen Metternichs Geheimbüro.  (Bild: Zeitgenössische Karikatur zur Flucht Metternichs aus dem März 1848) Mit Hilfe des Postwesens schuf der Staatskanzler Österreichs ein nahezu lückenloses Netz der Überwachung. - © Wikicommons 



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Immer schon bestand ein Interesse daran, geheime Botschaften möglichst sicher zu übermitteln - oder umgekehrt, abgefangene Nachrichten zu entschlüsseln. Ein kleiner historischer Überblick über verschiedene Methoden zum Enttarnen und Tarnen von Botschaften.

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Schlagwörter

Bildergalerie, Spione, Spionage

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2013-02-13 12:48:38
Letzte Änderung am 2013-05-28 20:10:21

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