• vom 02.12.2011, 18:49 Uhr

Aktuell

  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Ukraine stand vor Verlust der Fußball-EM



Kiew. Die Ukraine stand knapp davor, die Gastgeberrolle für die EURO 2012 größtenteils zu verlieren. Dies verriet Grigorij Surkis, der Präsident des ukrainischen Fußballverbandes, am Freitag vor der Auslosung der EM-Gruppen in Kiew. Politische und wirtschaftliche Probleme hatten die Europäische Fußball-Union (UEFA) lange Zeit an den Osteuropäern zweifeln lassen. Wie Surkis verriet, hätten die Verantwortlichen aber genug Geduld aufgebracht.

Werbung

"Ohne die Geduld der UEFA, ich sage es ehrlich, würden wir heute nicht hier sitzen", sagte Surkis im Rahmen einer Pressekonferenz im neu adaptierten Olympiastadion von Kiew. "Vor eineinhalb Jahren standen wir vor dem Abgrund. Michel Platini traf unseren neu gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch, und der Präsident versprach die vollste Unterstützung der Regierung für das Turnier. Michel Platini war nicht überzeugt, dass wir es schaffen", erzählte Surkis. Vor allem im Hinblick auf die Infrastruktur für das Großturnier seien große Zweifel an der Machbarkeit aufgekommen.

Als Notfallplan sei im Mai 2009 im Gespräch gewesen, nur zwei Stadien in der Ukraine und insgesamt sechs bei Co-Gastgeber Polen zu nutzen. Im September dieses Jahres sei für den französischen UEFA-Boss nach einem Besuch in Polen und der Ukraine jedoch alles auf Kurs gewesen. Nun seien laut Surkis nur noch "kleine Probleme" zu bewerkstelligen. "In den letzten 20 oder 30 Jahren war niemals solch ein Druck, die Infrastruktur des ganzen Landes so kurzer Zeit so zu verbessern", sagte der Verbandschef.

Der von Surkis hochgelobte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino meinte auf die Entwicklung der vergangenen Jahre angesprochen: "Es gab viele Auf und Abs. Die Sitzung des Exekutivkomitees in Bordeaux vor zwei Jahren war im Prozess entscheidend. Was nun erreicht wurde, ist wirklich überraschend."




Schlagwörter

Ukraine, Euro 2012, Fußball-EM

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-12-02 18:54:30


Werbung



Beliebte Inhalte



Blumen geschockter Anrainer in der Nähe des Tatortes. Noch sind die Motive der Angreifer unklar. Sicher ist, dass sie schockieren und Angst verbreiten wollten. Da wir dies nicht unterstützen wollen, finden Sie hier keine bluttriefenden Bilder. (red/ja) - Foto: apaWeb / EPA - Arrizabalaga
  • Mutige Frau verwickelte Täter in ein Gespräch.
  • weiter

20.000 Obdachlose leben allein auf den Straßen Athens. - APAweb / EPA / Orestis Panagiotou
  • Wer arbeitslos wird, landet schnell auf der Straße.
  • weiter

  • Neue Regierung will Verhandlungen mit Brüssel nicht fortsetzen.
  • weiter

Wien. Ein Mann hat Donnerstag früh seinen ehemaligen Chef in Wien-Alsergrund angeschossen. Der Inhaber einer Firma in der Seegasse 25 erlitt laut...weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Reinhard Göweil Die fünf Agrarkonzerne Monsanto, Pioneer, Syngenta, Limagrain und Bayer kontrollieren weltweit zirka 63 Prozent des Saatguts...weiter





Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung