Wien.

In dem Gespräch, an dem auch Hörfunk-Personalchefin Ulrike Wüstenhagen teilgenommen hat, seien verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert worden. Unter anderem eine "adäquate Erhöhung" der Honorare und Sendungsbudgets, die soziale Absicherung der Freien MitarbeiterInnen und damit auch eine längst fällige Verbesserung der Produktionsbedingungen für alle MitarbeiterInnen, teilte Amon mit. Die Gespräch sollen am 22. Februar fortgesetzt werden.
"Existenzgefährdende Arbeitsbedingungen"
Die Freien Mitarbeiter fordern in Sachen Honorare eine faire Lösung für alle Freien Kollegen und wollen sich nicht auseinanderdividieren lassen. Beim Stiftungsrat vor zwei Wochen hatten sie mit einer Protestaktion auf ihre schwierige Situation aufmerksam gemacht. Als besonders "schlimm" hatten sie die Situation bei Ö1 dargestellt, wo zahlreiche Mitarbeiter seit Jahren und Jahrzehnten Vollzeitarbeit leisten und öffentlich-rechtliche Inhalte liefern, wofür sie rund 1000 Euro netto pro Monat bekommen. "Diese Arbeitsbedingungen sind existenzgefährdend, krankmachend und einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt unwürdig", hatten sie in einer Protestnote beklagt. Auch der Zentralbetriebsrat hatte die Anliegen der Freien Mitarbeiter unterstützt und ihre Anstellung gefordert.
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